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Entscheidend war aber auch die Kostenfrage. Littmann hatte die Ausgaben auf Sein Wiener Kollege hatte zwar die gleiche Summe von Obwohl der Betrag den anfänglich festgelegten Höchstpreis um Juni an Architekt Littmann.

Als Ende der Bauarbeiten wurde der 1. Die ausführliche Baubeschreibung, die ungekürzt im Anhang der vorliegenden Publikation veröffentlicht wird, enthält alle technischen Aspekte des Bauprojekts, das der fünfzigjährige Littmann auf dem Höhepunkt seiner beruflichen Karriere konzipierte.

Im Jahrzehnt vor dem Bozner Theaterneubau hatte er im deutschsprachigen Raum bereits zehn Theatergebäude entworfen und realisiert: Bozen sollte sein vorletztes Bauwerk werden.

In den bibliografischen Angaben zur deutschen Architektur zwischen und findet man häufig den Namen Littmann, insbesondere, was den Münchner Raum betrifft.

In seiner vierzigjährigen Tätigkeit als Architekt plante und baute er viele Gebäude, zu Anfang zusammen mit seinem Schwiegervater Jakob Heilmann — , später in Alleinregie.

Georg Jacob Wolf — — der wichtigste Biograf des Münchner Architekten33, dem er eine elegante Monografie widmete — teilt Littmanns Bauvorhaben in drei Gruppen ein: Die wichtigsten Gebäude befinden sich vor allem in München und tragen zur Erneuerung des Stadtbildes der bayerischen Landeshauptstadt bei.

Littmann erhielt Bauaufträge für so unterschiedliche Gebäude, weil er mit einem klaren methodischen Ansatz an die Planung heranging.

Das sieht man auch am Fall Bozen: Er begann seine Arbeit mit einer eingehenden Prüfung des Kontexts, in dem das Gebäude entstehen sollte, und versuchte sowohl die technischen als auch.

Nach dieser Vorarbeit richtete der Architekt sein Augenmerk auf Lösungen, die von der Form her nicht allzu komplex waren und ihm die Möglichkeit gaben, die Ansprüche der Auftraggeber angemessen und konkret zu erfüllen.

Littmann arbeitete gewissenhaft und genau; er legte Wert darauf, den neuesten Stand der Technik zu kennen sowie neue Materialien. Insbesondere verfolgte er mit Interesse den Einsatz von Stahlbeton für tragende Bauteile, war dies doch ein bedeutender Fortschritt im Baugewerbe, da Sicherheit und Brandschutz direkt damit verbunden waren.

Das beweist nicht allein künstlerische Elastizität, sondern auch Organisationsgabe und Geschmeidigkeit, Einfühlung in Wesen, Zweck und Aufgabe des einzelnen Bauwerkes.

Jahrhunderts neue Formen der Baukunst beziehungsweise eine neue Architektursprache entwickelten und somit als Wegbereiter und Begründer der modernen Architektur in die Geschichte eingingen.

Seine kulturellen Anknüpfungspunkte reichen weiter in die Vergangenheit zurück, bis in die Mitte des Jahrhunderts davor, und orientieren sich an den Werken von Meistern wie Karl Friedrich Schinkel37 und Leo von Klenze Vielleicht zeigt sich nur im Fall des Münchner Künstlertheaters Abb.

Die Bauwerke, die am ehesten Littmanns Persönlichkeit und sein fachliches Können bezeugen, sind mit Sicherheit seine Theaterbauten. So schuf er eine völlig neue, variable Vorbühne Proszenium , die an die jeweilige Szene oder an die Aufführung angepasst werden konnte: Es ist nicht zuviel gesagt: Littmanns Wirken auf diesem Gebiet bedeutet einen Wendepunkt im deutschen und europäischen Theaterbau.

Die Zuschauer wurden somit nicht nur vom Inhalt des Dargebrachten positiv beeindruckt, sondern auch von der Form der sie umgebenden Räumlichkeiten.

Diese Denkweise entsprach einer in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts verbreiteten Auffassung, wonach Kunst und Architektur die Gesellschaft sowohl geistig als auch sozial beeinflussen konnten Er unterhielt regen fachlichen Austausch mit den verantwortlichen Theaterexperten Intendanten, Bühnentechnikern, aber auch mit Dichtern und Kritikern Aufgrund dieser technischen Kenntnisse — die, wie sich am Beispiel von Bozen zeigt, es ihm unter anderem erlaubten, die Kosten unter Kontrolle zu halten — wurde er oft anderen Bewerbern vorgezogen.

Wahl der Materialien seine Sachkundigkeit wider. Es ist keineswegs ein Zufall, dass ein ähnliches Theatermodell im nahegelegenen Meran steht.

Es handelt sich um ein Bauwerk von Martin Dülfer — , einem Architekten, der sich später dem Jugendstil nähern sollte.

Das Bozner Theater entstand, als Littmann seine künstlerische Reife erreicht hatte, weshalb man auch ein Gesamturteil über sein Schaffen fällen kann Abb.

Er war ein typischer Vertreter der Architektur des späten Historismus — in der klassizistischen Version, die in den Jahren zwischen dem Jahrhundert zum Tragen kam — und zweifellos stark akademisch und traditionell beeinflusst.

Es ist ein Klassizismus, der in Österreich und Deutschland fruchtbare Kontaminationen mit dem aufstrebenden Secessionismus beziehungsweise Jugendstil zulässt, von dem fast alle Architekten jener Zeit beeinflusst waren, auch künftige Meister der modernen Architektur wie zum Beispiel Peter Behrens.

Diese These bestätigt sich, wenn man seine bekanntesten Werke einer kritischen Prüfung unterzieht. Littmann löst sich nie von strengen kompositorischen Regeln und bietet doch bedeutungsvolle typologische Varianten an.

Das Theater in Hildesheim — ist traditionell gebaut, hier bietet Littmann einen The Posen — , das fast gleichzeitig entstanden ist, zeigt sich hingegen mit strengklassischen, fast feierlichen Zügen, die auf Littmanns Beeinflussung durch Schinkel zurückzuführen sind.

Schinkel war von Anfang an sein wichtigstes Vorbild. Das zeigt, dass er einen lobenswerten, wenn auch verspäteten Versuch unternahm, seinen Baustil zu erneuern.

Die Gründe, weshalb Littmann für den Theaterbau in Bozen gewählt wurde, scheinen eher mit seiner technisch-praktischen Begabung zusammenzuhängen als mit seiner stilistischen Innovationsgabe.

Doch auch unter ästhetischem Gesichtspunkt schätzte die Kommission sein Projekt oder zumindest war sie gewillt, es zu tun. Gewiss gelang es Littmann, die Kommission mit seiner Professionalität zu beeindrucken, da er bereits bei der Standortwahl sein Fachkönnen und seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hatte.

Bei der Wahl des Architekten scheinen auch andere Aspekte mitgespielt zu haben. Die Bozner Kommission verfolgte ihr Ziel mit Weitblick und Beharrlichkeit, zugleich aber auch mit vorsichtiger Besonnenheit, die sie bei der Wahl Littmanns an den Tag legte.

Littmann war vielleicht der Einzige, der einen fortschrittlichen, ja avantgardistischen Theaterbau gewährleisten konnte, sich aber dennoch im Kielwasser der bewährten und allseits geschätzten Bauweise der damaligen Zeit hielt.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass sich die Kommission für einen Münchner Architekten statt für einen Vertreter der Wiener Schule entschied.

Das setzte ein deutliches Signal in Richtung österreichische Hauptstadt und unterstrich, dass die damals heftig debattierte Südtiroler Identität bei den Überlegungen der Kommission und der Wahl des Architekten eine ganz und gar nicht nebensächliche Rolle gespielt hatte.

So waren auch die politischen Motivationen, die mit dem Bau des Theaters einhergingen, nicht zweitrangig, denn das Theater wurde — was eindeutig aus dem Spielplan hervorging — auch als eine Stätte zur Zurschaustellung der kulturellen Identität angesehen.

Zu verschiedenen Bauphasen wurden deutsche Firmen den italienischen vorgezogen, obwohl diese Entscheidungen sich oft als unwirtschaftlich herausstellten.

Vor allem was Skulpturen und Steinmetzarbeiten anging, wandte sich Littmann zweimal schriftlich an den Bürgermeister und unterstrich45, dass die Angebote von italienischen Firmen viel kostengünstiger seien: Die deutschen Unternehmen verwendeten zwar die gleichen Natursteine, aber hier kämen noch die Transportkosten hinzu.

Auch bei der Wahl des Bauleiters galten die gleichen Motivationen. Littmann teilte Perathoner in einem Brief vom September mit,47 dass er gern den Wiener Gregor der Hopfer als künftigen Theaterleiter hätte.

Zu den anfänglichen bürokratischen und politischen Schwierigkeiten kamen dann noch erschwerend die Kriegsereignisse. Die Bauarbeiten mussten im Mai unterbrochen werden, als sie kurz vor der Vollendung standen.

Das Gebäude wurde bis Herbst als Lager verwendet; dann beschloss man, die Bauarbeiten wieder aufzunehmen, um den in Südtirol stationierten Soldaten die Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen Erst im Januar wurden die Bauarbeiten abgeschlossen, und das Theater bestand die Bauabnahme Die Eröffnung fand am Das Theater brachte in den darauf folgenden Jahren viele unterschiedliche Stücke auf die Bühne und passte sich auch neuen Technologien wie Filmvorführungen an.

An der Stelle, wo sich die Kasse befunden hatte, lag jetzt der Hauptzugang zum Parkett. Die dortigen Stehplätze konnten eliminiert und zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

Die Logen im ersten Rang wurden zu einer Galerie umgebaut. Der Orchestergraben wurde angehoben, und bei Tanzfeiern konnte ein mobiler Boden verlegt werden, so dass Eingang und Bühne auf gleicher Höhe waren Abb.

September erwies sich der bei der Planung als günstig erachtete Standort in Bahnhofsnähe als fatal: Von den Skulpturen, die — wie aus den Fotos jener Zeit zu sehen ist —, die Kriegsangriffe überstanden hatten, ist heute fast nichts mehr erhalten geblieben.

Wahrscheinlich wurde alles, was andernorts genutzt werden konnte, für den Wiederaufbau anderer Bauwerke verwendet.

Einige Fundstücke lagern in den städtischen Depots: Nach dem Abriss beschloss die Stadtverwaltung bereits im Dezember , einen Wettbewerb für den Theaterneubau auszuschreiben.

Weiterhin waren mehrere Ausstellungssäle, Verwaltungsbüros und Räume für Auslagen und Geschäfte vorgesehen. Auch in diesem Fall bestand die Forderung nach einem Bauwerk, das sich harmonisch in das Umfeld einfügte.

Erst wurde Marco Zanuso mit dem Theaterbau beauftragt. Februar — Bozen Bürgermeister von Bozen — Reichsratsabgeordneter in Wien — und Landtagsabgeordneter in Innsbruck — Brief von Max Littmann an Julius Perathoner, Juli — Wien 2.

Das Architekturbüro, das eines der bedeutendsten jener Zeit war, hatte sich auf den Theaterbau spezialisiert. Zu den wichtigsten Bauwerken gehören: Dezember — Studium an der Technischen Hochschule in Wien.

Neben zahlreichen Wohnhäusern war er für den Bau 1. Er reichte auch einen Vorschlag für das Meraner Stadttheater ein. Sein historisierender Baustil greift Elemente aus dem Barock und aus der italienischen Renaissance auf.

März — Wien 4. Studium an der Technischen Hochschule in Charlottenburg und Wien. Er beteiligte sich an zahlreichen Architekturwettbewerben, wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ersten Preis zum Bau des Stadttheaters Freiburg Neben zahlreichen Wohnbauten war er auch für den Bau des Rathauses in Weikersdorf verantwortlich und für die Badener Sommerarena In seinen Bauten spiegelt sich der Zeitgeschmack des Jugendstils wider.

Littmann, Das neue Stadttheater in Bozen, S. Littmann, Das Münchner Schauspielhaus, München o. Littmann, Das Münchner Künstlertheater, München Wolf, Max Littmann —, München Deutscher Maler und Architekt.

Schüler von Friedrich Gilly. Nach anfänglicher Tätigkeit als Maler und Bühnenbildner wendet er sich der Architektur zu. Sein erstes bedeutendes Bauwerk ist die Neue Wache in Berlin —17 , es folgen das Schauspielhaus —21 und das Alte Museum , die alle rigoros klassizistisch sind.

Schinkels Bauwerke wurden zum Vorbild mehrerer Generationen von Architekten. Schicksalhaft war die Begegnung mit König Ludwig I.

Wolf, Max Littmann —, op. Max Littmann SchlossChemnitz 3. April — 8. Juni einer seiner Lehrer war, übersiedelte Littmann im Jahr nach München, um sich mit seiner Arbeit Studienreisen nach Italien und Paris finanzieren zu können.

Littmanns Bauten orientieren sich an den Werken von Karl Friedrich Schinkel, werden aber auch von Friedrich Thiersch und Gabriel von Seidl beeinflusst, die er gleich nach seiner Ankunft in München kennen gelernt hatte.

Stadttheater, Hildesheim, — Abb. Königliches Schauspielhaus, Dresden, 3. Preis, Königliches Opernhaus, Berlin, 1.

Preis, Stadttheater, Krefeld, Odeon, Athen, Zu Beginn des Jahrhunderts hatte sich die Diskussion über den Bau eines neuen Theaters über mehrere Jahre hingezogen, ohne zu einer endgültigen, allen genehmen Lösung gefunden zu haben.

Der Sonderausschuss, der eigens eingesetzt worden war und dem Stadtrat entsprechende Vorschläge einreichen sollte, hatte etliche Punkte nicht geklärt, vor allem die Frage des Standorts: Die Vermessungen der beiden Areale hingen lange im Sitzungssaal des Stadtmagistrats und wurden heftig diskutiert und unter technischem Gesichtspunkt erörtert.

März sprach sich der Stadtrat unerwartet — wiewohl mit einer knappen Mehrheit 13 Stimmen für und 10 Stimmen gegen den Vorschlag — zugunsten des Theaterneubaus im Bahnhofspark aus.

Nach der Sicherung der Finanzierungen konnte im darauf folgenden Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. In der Sitzung vom März fasste Bürgermeister Perathoner die Werturteile und die einleitenden Schritte hinsichtlich des Theaterbaus zusammen, wobei er auch die eminent wichtige beratende Rolle des Stadtbaumeisters Wilhelm Kürschner hervorhob, der gerade angesichts seiner beim Bau des Meraner Theaters gesammelten Erfahrungen nach Bozen berufen worden war.

Januar zur konstituierenden Sitzung zusammen und hielt die erste Beratung über die Frage des zu wählenden Baugrundes ab. Es kamen hiebei vier Plätze in Vorschlag: Erstens der Museumsplatz, zweitens das Dureggergut, drittens die Ex-Dominikanerkirche, viertens der südliche Bahnhofpark.

Herr Stadtarchitekt Kürschner wurde ersucht, die Frage der Eignung der einzelnen Plätze vom Standpunkte des Raumerfordernisses auszustudieren.

In der Sitzung des Sonderausschusses vom 1. Februar gab Herr Stadtarchitekt Kürschner das Ergebnis dieser vorläufigen Studien bekannt und zwar in folgender Weise: Die Ex-Dominikanerkirche hat nur eine Breite von 21 Meter, während für ein Theater eine Breite von 32 Meter unentbehrlich ist, wenn man nicht unnatürliche und zweckwidrige Verhältnisse zwischen Länge und Breite des Zuschauerraumes schaffen will.

Auch dürfte das Anbauen der Längsseite des Theaters an ein anderes Gebäude von der Behörde kaum gestattet werden. Doch erregt die Nähe des öffentlichen Krankenhauses Bedenken.

Der südliche Bahnhofpark ist nicht ungünstig gelegen und enthält genügend Raum für das Theater; jedoch würde nahezu der vierte Teil der ganzen Anlage vom Gebäude beansprucht werden.

Das Pfeifen der Lokomotiven dürfte nicht störend wirken, da die Mauern den Schallwellen gegenüber isolierend wirken. Februar wurde über das Bauprogramm beraten und beschlossen, es solle ein Zuschauerraum für Personen vorgesehen und diese teilweise in 15 bis 20 Logen untergebracht werden.

Professor Littmann kam am Dezember nach Bozen, besichtigte alle von Anfang an in Betracht kommenden Bauplätze und gab am Dezember in diesem Saale vor dem fast vollzählig versammelten Gemeinderate sein Gutachten ab.

Hier verliest der Bürgermeister den Inhalt dieses Vortrages. An diesen Vortrag knüpfte sich eine Debatte, in welcher sich die beiden Meinungen Bahnhofpark und Sportplatz gegenüberstanden.

Eine vollständige Klärung, eine Einigung auf einen bestimmten Platz vermochte auch das Gutachten des Herrn Professor Littmann nicht herbeizuführen.

Das Jahre wurde das Jahr der Eingemeindung von Zwölfmalgreien, die am Die Zwischenzeit bis zum heutigen Tage war jedoch für die Theaterbaufrage nicht verloren, denn wir suchten emsig dem Theaterbaufonde neue Zuflüsse zu verschaffen.

Wenn auch der Landtag infolge der Obstruktion der Italiener den diesfälligen Gesetzentwurf nicht erledigen konnte, so besteht, da die k.

Allein diesmal war auch im Ausschusse nicht mehr jene Einmütigkeit der Stimmung für den Bahnhofpark, Stelle über die Silhouette des Theaterbaues an beiden Stellen ein Bild zu verschaffen und ersuchte deshalb den Herrn Stadtarchitekten, an beiden Baustellen Schablonen aufzustellen, welche die Umrisse eines Theaters zeigen.

Der geehrte Gemeinderat hat also Gelegenheit gehabt, an Ort und Stelle die Berechtigung der für und wider angeführten Gründe zu prüfen und sich insbesonders über die gegen beide Plätze geltend gemachten ästhetischen Bedenken ein Urteil zu bilden, insbesonders zu beurteilen, ob die bisher von allen Architekten, die um ihre Meinung befragt wurden Littmann, Prof.

Die endgiltige Wahl des Baugrundes ist die Voraussetzung für die weiteren Vorbereitungsarbeiten.

Sofort nach Bestimmung des Baugrundes sollte daran gegangen werden, Projektsskizzen einzuholen, für welche ein Bauprogramm nur in allgemeinen Umrissen vorgeschrieben werden soll, innerhalb welcher der Architekt auf Grund seiner Erfahrungen nach seinem Ermessen die Feststellung der Raumdispositionen und der einzelnen Details versuchen soll.

Nach Einlangen dieser Vorprojekte wird dann der Gemeinderat ein genau umschriebenes Bauprogramm festzusetzen haben, nach welchem die Einrichtungspläne auszuarbeiten sein werden.

Die Finanzierungslage Nach menschlichem Ermessen würde dann im Laufe des Jahres mit dem Baue begonnen werden können, wenn der Gemeinderat sich bis dahin auch über die Finanzierungsfrage geeignet haben sollte.

Drum mag es am Platze sein, auch dieser Frage schon jetzt einige Sätze zu widmen. Ein Theater samt Einrichtung ist, wenn von einer luxuriösen Ausstattung abgesehen wird, um Das im Jahre eröffnete Stadttheater in Klagenfurt wurde um einen billigeren Preis hergestellt.

Jänner durch Zinsenzuschreibung für das laufende Jahr erhöhen wird um Zusammen. Hiedurch wäre die Summe von Die Aussicht auf Spenden der Sparkasse im Falle der Wiederkehr günstiger Rechnungsabschlüsse ist hiebei nicht berücksichtigt worden.

Da ist nun der Punkt, bei welchem die neue Fremdenverkehrsorganisation einzuspringen haben wird, die ja zum Teile gerade wegen der Notwendigkeit eines Theaters in Bozen aufgebaut werden wird.

Seitens dieser Organisation wird ein jährlicher Beitrag von Es soll jedoch durch obige Darlegung keineswegs der Schein erweckt werden, als ob der laufende Haushalt der Gemeinde durch das Theater keine wie immer geartete Belastung erfahren würde.

Allem in allem vielleicht Kronen im Jahre. Von der idealen Seite der Sache abgesehen, wird das den Bewohnern Bozens zugemutete jährliche Opfer auch materiell nicht umsonst gebracht sein.

Wie viele Fremde wählen Bozen trotz aller Sympathie für die Stadt und Umgebung zum dauernden Aufenthalte lediglich aus dem Grunde nicht, weil für Zerstreuung so wenig Sorge getragen wird?

Die Schönheit der Natur allein vermag nur wenige Leute zu längerem Aufenthalte zu zwingen: Ich spreche es aus meiner vollsten Ueberzeugung aus: Ein Theater in Bozen ist eine Notwendigkeit, Bedürfnis für die heimische Bevölkerung, ein Bedürfnis des Fremdenverkehrs, ein Bedürfnis, dessen Befriedigung nicht mehr länger aufgeschoben werden darf.

Tragen wir dieser Notwendigkeit Rechnung durch Beschlüsse, welche die baldige Inangriffnahme des Baues sichern. Unsere Mitbürger und die Nachwelt werden Richter über uns sein.

Das neue Stadttheater in Bozen Seitdem sich Bozen aus der alten internationalen Handelsstadt zu dem modernen Fremdenverkehrsplatz umgewandelt hatte, trat immer dringender das Verlangen nach einem eigenen Theater auf.

Zwar bestand schon seit Anfang des Es fasste etwas über Personen, darunter Sitzplätze und mindestens ebenso viele Stehplätze im Saale, ferner etwa Plätze verteilt auf 25 Logen, die in zwei Reihen übereinander lagen und mindestens Stehplätze auf der Galerie.

Notausgänge bestanden bis zum Ringtheaterbrande nicht. Erst nach diesem wurden an der Aussenseite des Hauses laufende Treppen gebaut, die Galerie- und Logenbesucher im Falle eines Brandes in einen schmalen Hofraum bringen konnten.

Seit jener Zeit fanden zwar zeitweilig Theatervorstellungen in dem städtischen — Bürgersaal genannten — Konzertsaal statt, aber das Verlangen nach einem neuen Theatergebäude wurde schliesslich so stark, dass der Gemeinderat Bozen Ende in Beratungen über den Bauplatz für ein neu zu errichtendes Stadttheater eintrat.

Doch erst im Frühjahr wurde ein Wiener Architekt und der Unterzeichnete vom Magistrat Bozen zur Vorlage von Entwurfsskizzen für ein Theater eingeladen, das in den Anlagen südlich der vom Bahnhof nach dem Walterplatz führenden Parkstrasse — jetzt Kaiser Wilhelmstrasse — seine Aufstellung finden und das bei einem Fassungsraum für Besucher ebenso-wohl für das Schauspiel wie für die kleine Oper und das Singspiel geeignet sein sollte.

Im Verfolg dieser Arbeiten wurde der Unterzeichnete mit Vertrag vom Der Bauplatz bot für die Anlage des Theaters nicht nur keinerlei Schwierigkeiten, da der alte Baumbestand durchaus geschont werden konnte, sondern gewährte mit seinen schönen wohlgepflegten Anlagen, dem freien Blick auf die ringsum lagernden Bergketten, und durch die völlige freie Lage, die eine ungezwungene Anordnung der Ausgänge ermöglichte, eine geradezu ideale Aufstellung des Hauses.

Bei der Lösung des Projektes ging der Verfasser von der Absicht aus, durch eine sehr einfache Raumdisposition nicht nur die Baukosten zu reduzieren, sondern auch den ganzen Verkehr in günstigster [per Hand korriegiert, gütig] Weise zu beeinflussen.

Das Haus ist von der Strasse um ca. Durch 5 Türen mit Windfangverschluss betritt man die ca. Die Zugänge zum I.

Rang sind in leicht übersichtlicher Weise in den Schmalwänden der Kassenhalle untergebracht. Von hier aus erfolgt auch der Zutritt zu den Kleiderablagen der Saalbesucher.

Sie sind reichlich bemessen gegenüber den polizeilichen Bestimmungen, nach welchen auf 1 m Tischlänge bis zu 25 Personen treffen dürfen, während in unserem Falle bei 1 m Kleiderablagetisch nur 15 Personen antreten, ein günstiges Verhältnis, wie es nur selten erreicht werden kann, und das auch im II.

Die Unterstreichungen des Orginaltextes, die handschriftlichen Anmerkungen und die Orthografie sind beibehalten worden.

Der ganze Saal entleert sich nach den Seiten mit je 5 Türen. Auf einer 2 m breiten Treppe gelangt man zum I.

Die vor der Bühne angeordneten seitlichen Lauben des I. Ranges haben direkt beleuchtete Salons erhalten, alle übrigen Lauben dagegen Vorräume, die als Kleiderablagen dienen.

Rang sind nur Sperrsitze angeordnet und auf jeder Seite ein kleiner Erfrischungsraum. Im Ganzen fasst das Haus Plätze, die sich in folgender Weise verteilen: Rang Sitze - II.

Rang Sitze - zus. Ranges besondere Kleiderablagen entbehrlich machten, können hier die Umgänge als Erfrischungsräume benützt werden, die mit dem qm grossen Hauptfoyer mit seiner Loggia und einer breiten vorgelagerten Terrasse in direkter Verbindung stehend, in einer für die Grösse des Theaters recht weitgehenden Weise für die gesellschaftlichen Bedürfnisse des Hauses sorgen.

Die für den Arzt und die behördliche Inspektion geforderten Räume befinden sich zweckentsprechend bei den Ausgängen der I. Das Bühnenhaus gruppiert sich in symmetrischer Weise um die von Kellersohle bis Rollenboden 20 m hohe Bühne, die bei 17 m Breite eine Tiefe von 11,15 m hat.

Sie wird durch eine Hinterbühne von 13 m Breite bei 6,5 m Tiefe erweitert, die nicht nur die Aufstellung von Hintergründen gestattet, sondern auch entsprechende Abstellflächen zur Verfügung hält.

In ihrer Unterkellerung werden die gerollten Hintergründe in 2 Speichern aufbewahrt. Hinter der Hinterbühne liegt noch ein unterkellerter Lagerraum für Setzstücke von 52 qm Grundfläche.

Die Bühne öffnet sich mit 10,06 m Breite und 6,27 m Höhe nach dem Zuschauerraum, und hinter dieser Proszeniumsöffnung und den Bühnenvorhängen ein eiserner, ein Portal- und ein Zwischenaufzugs-Vorhang ist ein seitlich und nach oben verschiebbarer Mantel aufgestellt, der — in Holz auf eisernem Gerippe aufmontiert — das Bühnenbild in jeder gewünschten Form bis zu einer grössten Breite von 8.

Vor dem Proszenium liegt ein offenes Orchester von 65 qm Grundfläche. Zu beiden Seiten der Bühne befinden sich in Bühnenhöhe und I.

Obergeschoss die Umkleidezimmer für die Künstler. Die Kanzlei für die Bühnenleitung ist im I. Obergeschoss der Herrenabteilung untergebracht.

Obergeschoss enthält die sehr umfangreichen Räume für die Bühnenkleider, Bühnengeräte und den mittelst Aufzug mit der Bühne verbundenen Möbelspeicher.

Bei der Gestaltung des Aeusseren war der Unterzeichnete bemüht, nicht eines jener Allerweltstheater zu schaffen, wie sie in jeder anderen Stadt stehen können, sondern ein Haus, in dem sich die reizvolle Formensprache Südtiroler Architektur wiederspiegelt.

Die durch den Grundriss schon gegebene, einfache Entwicklung wurde auch im Aufbau fortgesetzt: Der Mittelbau und die rechts und links anschliessenden Stiegenhäuser sind mit einem weit ausladenden für Südtirol so charakteristischen Hohlkehlengesims gekrönt, das im erhöhten Mittelbau durch eine farbige Bemalung von Kunstmaler Ecke-München einen besonderen Schmuck erhielt.

Wenn so das Haus mit Recht im Aeusseren auf die reizvolle Formensprache nicht verzichtete, die sich in Südtirol aus dem Zusammenfluss nordischer Baugedanken mit der heiteren Formenwelt des Südens ergibt, so war es nur natürlich, dass diese Tendenz auch für die Arbeiten des Inneren Schmuckes massgebend war.

Bei den vorhandenen Mitteln musste selbstverständlich dabei sehr sparsam verfahren werden, und der Verfasser hat es für richtig gehalten, denselben in der Hauptsache auf den Hauptraum der ganzen Anlage, den Zuschauerraum, zu konzentrieren.

Beim Kassaflur, in dem immerhin noch sich die Aussenarchitektur wiederspiegeln soll, ist zunächst das praktische Moment berücksichtigt, indem derselbe einen Marmorboden erhielt, seine Wandflächen zeigen schwarz abgesetzte Felderteilungen auf grauem Grund.

Die in poliertem roten Trientiner Marmor aufgeführten I. Rangtreppen, sowie die Umgänge erhielten mit weissen Linien geteilte grüne Wandflächen, die zum Foyersaal überleiten, der von einer mit Stichkappen durchsetzten Volutendecke überspannt wird und dessen grüne Wandflächen durch Blumenstücke von Rudolf Stolz — Bozen und Spiegel in reich geschnitzten, vergoldeten Rahmen, sowie durch 2 Christallüster einen besonderen Schmuck bekam.

Der Zuschauerraum musste — wenn er seine Aufgabe erfüllen sollte — eine Ausgestaltung erhalten, die weit ab von den allerorts entstandenen Typen lag: In dem mit einer horizontalen Decke mit einfach kassettiertem Fries überspannten Raum wurden aus akustischen Gründen — wie das der Unterzeichnete schon bei einer ganzen Reihe von Ausführungen getan — die Saalwände bis unter den I.

Rang in Holz vertäfelt, die Rangbrüstungen und alle Laubeneinbauten in Holz ausgeführt. Die farbige Pracht südlicher Landschaft scheint hier in dem Raum mit seinen Laubgewinden, bunten Vögeln und Grotesken hereinzuleuchten.

Die in Lindenholz geschnitzten Laubenumrahmungen sind vergoldet und die über dem II. Rang sichtbare Umfassungswand ist mit Brokat bespannt.

Durch die gelbseidenen Vorhänge der Logen kam ein weiteres wohnliches Moment in den Raum, dessen farbige Wirkung noch durch den gelben Portalvorhang und den violetten Zwischenaktvorhang mit Stickereien von Frau von Brauchitsch — München, eine weitere starke Note erhielt.

Das Gestühl ist nussbaumfarbig gehalten mit grauem Manchesterbezug. Die Hauptbeleuchtung des Raumes erfolgt durch kleine in Lindenholz geschnitzte und vergoldete, dicht unter der Decke hängende Leuchter.

Die technische Ausführung bot, wenn man von der Fundation absieht, die zum Teil auf über 5 m unter Terrain gehen musste, keinerlei Schwierigkeiten.

Das Fundamentmauerwerk wurde in Beton, das aufgehende Mauerwerk der Umfassungs- und Treppenhausmauern in Bruchstein, die Mauern des Zuschauer- und Bühnenraumes in Ziegeln, die Zwischendecken massiv zwischen Trägern ausgeführt.

Die feste und bewegliche Einrichtung der Bühne ist durchaus in Eisen konstruiert. Die Bühne erhielt zu beiden Seiten je eine Beleuchtungs-, Arbeits- und Gewichtsgalerie, die durch 0,60 m breite Verbindungsstege in horizontaler, durch eiserne, des Geräusches halber mit Holz belegte Bühnenarbeitertreppen Die Beleuchtungsgalerien sind durch doppelte, feuersichere Türen vom 2.

Obergeschoss aus erreichbar, ausserdem stehen dieselben mittelst Steigleitern mit dem Bühnenboden in Verbindung.

Von der Bühne aus führen 2 eiserne Treppen zur Unterbühne, welch letztere auch vom Korridor des Untergeschosses aus zugänglich ist.

Ausserdem besteht die Bühneneinrichtung aus 32 Portal-, Beleuchtungs- und Dekorationszügen, 2 Handzügen, 1 Rundhorizont und Einsatzversenkung.

Geräuschmaschinen für Donner, Einschlag, Wind und Regen fehlen nicht. Die Regulierung der einzuführenden Luftmengen und ihrer Temperatur, die Regulierung der warmen und verbrauchten Luft, sowohl für die Abluft unter den Rängen und auf der Galerie, wie auch für die Durchlüftung an der Decke erfolgt von dem im Keller neben dem Kesselhaus angeordneten Regulierraum, in welchem sich auch die Ableseapparate der Fernthermometeranlage befinden.

Das Theater erhielt in allen seinen Teilen elektrische Beleuchtung. Für die Notbeleuchtung, sowie für die Scheinwerfer auf der Bühne wurde im Untergeschoss einen eigene Umformerstation mit Akkumulatorenbetrieb eingerichtet.

Die Notbeleuchtung wurde nach den neuesten zweckentsprechenden Erfahrungen [darart] derart installiert, dass sie mit der allgemeinen Beleuchtung kombiniert, jedoch völlig unabhängig von derselben so funktioniert, dass sie im Falle des Versagens der letzteren in sicherer Weise mit 16 N.

Stärke auf die nächsten sicheren Rückzugswerke weist. Die Notbeleuchtung des Zuschauerraumes ist in den Türstürzen der gesamten Ausgänge angebracht.

Die Bühnenbeleuchtung ist nach dem Dreifarbensystem gebaut und hat neben den ganz allgemein üblichen Soffitten, Portalkulissen, Versatzkörpern und Bühnenscheinwerfern in einer im Proszeniumsrahmen des Zuschauerraumes liegenden von diesem aus aber nicht sichtbaren Vorsoffitte eine Einrichtung erhalten, die — vom Unterzeichneten im Münchner Künstlertheater zum ersten Male verwendet — an Stelle der störenden, weil falschen Beleuchtung des Rampenlichtes auch für die an die Spiellinien Herantretenden ein Oberlicht gibt.

Zur Sicherung gegen Feuersgefahr dienen neben den durchaus feuersicheren Konstruktionen des Gebäudes elektrische Signale für eine manuelle und selbsttätige Feuermeldeanlage.

Auf das ganze Haus sind 20 Flurhydranten mit Schlauchkuppelung der Ortsfeuerwehr verteilt. Neben dem eisernen Vorhang besitzt die Bühne einen Regenapparat mit Auslösung, sowohl auf als ausserhalb des Bühnenraumes, während auf dem Bühnendach mechanisch zu öffnende Jalousieklappen als Rauchabzug dienen, ebenso wie drehbare dünn verglasste Fenster, die im Falle eines Brandes durch den erzeugten Luftdruck von selbst zum Bersten gebracht werden.

Die Ausführung des Bauwerkes erfolgte unter der örtlichen Bauleitung des Stadtbauamtes Bozen, dessen Vorstand Herr Baurat Nolte durch die ausgezeichnete Kenntnis der lokalen Verhältnisse und durch seine hingebungsvolle und kollegiale Mitarbeit ganz ausserordentlich zum Gelingen des Werkes Juni wurde mit den Erdarbeiten begonnen, in der Absicht, den Bau bis Herbst fertig zu stellen.

Der Ausbruch des Weltkrieges vereitelte die Durchführung dieses Programms und liess die Fertigstellungsarbeiten nur langsam fortschreiten, bis sie schliesslich im Mai kurz vor ihrer Vollendung ganz eingestellt werden mussten.

Die Schwierigkeiten der Materialbeschaffung waren den Fertigstellungsarbeiten ausserordentlich hinderlich, sodass mancherlei, wenn auch Unwesentliches auf spätere Zeiten verschoben werden musste.

Die Kosten des Hauses betragen ca. An den Lieferungen und Arbeiten des Theater-Neubaues waren beteiligt: Baumeister Fridolin Münich, Bozen 2.

Firma Andrä Kompatscher, Bozen 4. Linke, Baumeister, Marmor- und Porphyrwerke, Bozen 5. Professor Andrä Kompatscher, Bozen J. Giacomuzzi, Holzbildhauer, Bozen 6.

Josef Sartori, Installateur, Bozen Firma Franz Zimmerman, Bozen Wilhelm Nagel, München Zuccolli, Mechaniker, Innsbruck Franz Gradischek, Innsbruck, Hans Doblander, Schlosserei, Bozen Fernthermometeranlage: Siemens Schuckert-Werke, Wien Streiter, Schlosserei, Bozen Georg Lang, Eisenhandlung, Bozen Escompte Gesellschaft für Tonwaren, Bozen-Wien Konsorte, Kaufmann, Bozen Rudolf Stolz, Kunstmaler, Bozen.

Obergeschoss Pergamin, 33x21 cm Inv. Schnitt A-B Pergamin, 20x33 cm Inv. Juli Rückfront 1: Dachkonstruktion über der Bühne 1: April Details für die Züge 1: Stadttheater, perspektivische Ansicht des Bauwerks kurz vor der Vollendung.

Stadttheater, Detail der Fassadenornamente. Luftaufnahme des Stadtzentrums von Bozen, Unten links, an der Umfassungsmauer des Friedhofs, das Stadttheater.

Es war geprägt von Brüchen und barg reichlich Zündstoff, im wörtlichen Sinn — die Geschichte des Stadttheaters spielte sich zwischen zwei Kriegen ab: In der italienischen Kultur- und Theaterlandschaft kam dem Bozner Stadttheater eine Sonderstellung zu.

Bei allen Entsprechungen beschritt es mit seinen Spielplänen und seiner Ausrichtung doch andere Wege als vergleichbare italienische Theaterstätten.

Aber auch in der deutschen Theaterlandschaft war das Stadttheater ein Sonderfall, denn während der Spielplan sich anfangs stark am deutschen Theater orientierte, wich er mit der Zeit immer öfter davon ab.

In der Zeit des Umbruchs, in der die vorwiegend österreichisch geprägte kulturelle Identität langsam von der italienischen Kultur abgelöst wurde, gab es ein Nebeneinander Lustspiele, Tragödien, Farcen, Opern, Operetten wurden teils in deutscher und teils in italienischer Sprache aufgeführt, je nachdem, welche Seite sich in dieser neuen Gesellschaft, die aus den Trümmern des Habsburgerreiches hervorgegangen war, durchsetzen konnte.

Die Geschichte des Stadttheaters war auch die Geschichte der faschistischen Vereinnahmung des Landes, die vom Regime gezielt vorangetrieben wurde.

Das Stadttheater war ein Spiegelbild der allgemeinen Lage, wobei dieses Spiegelbild einmal deutlich und ein andermal eher verschwommen zu erkennen war.

Mit der Italienisierung der Gesellschaft sollte auch das Publikum italienisiert werden und sich dem nationalen Geschmack und den Gepflogenheiten der italienischen Zuschauer anpassen.

Darüber hinaus wäre es historisch zutreffender, von zwei Theaterstätten zu sprechen, die unter einem gemeinsamen Dach vereint waren und für die unterschiedlichen Erwartungen des Publikums stehen.

Das Bozner Stadttheater wurde zweimal neu benannt. Mit diesen Namensänderungen gingen unterschiedliche Ansätze einher, was die Theaterorganisation und die Theaternutzung betraf.

Die Folge war ein heterogenes Publikum. Zu Beginn war der Spielplan des Stadttheaters auf ein deutschsprachiges Publikum ausgerichtet.

In der Phase des Teatro Civico gab es de facto zwei Spielzeiten mit Aufführungen in deutscher und italienischer Sprache für zwei unterschiedliche Zuschauergruppen, die teilweise ineinander übergingen.

Als Teatro Verdi verschrieb sich das Stadttheater ganz den italienischen Aufführungen. Vorstellungen in deutscher Sprache fanden nicht mehr statt.

Die Direktoren, die das Theater zwischen und leiteten, hatten unterschiedliche Vorstellungen von der gesellschaftlichen und kulturellen Funktion des Theaters.

Ein Ziel war jedoch allen gemein: Man wollte das kritische, anspruchsvolle Bozner Publikum, gleich ob deutsch- oder italienischsprachig, ins Theater locken.

Die Presse berichtete von randvollen Sälen und gähnender Leere, wobei unerheblich war, ob eine Wiener Operette oder eine klassische Oper, ein deutsches bürgerliches Lustspiel oder eine italienische Dialektkomödie auf dem Spielplan stand.

Im vorliegenden Beitrag sollen die Aufführungen im Stadttheater in der Zeit von bis vor dem Hintergrund der Zuschauerentwicklung untersucht werden.

Die bemerkenswertesten Vorstellungen werden dabei im Spiegel der lokalen Presse beleuchtet. Die Titel der Werke werden in der Sprache wiedergegeben, in der sie aufgeführt wurden.

In Klammer wird, wo bekannt, die deutsche Übersetzung angeführt. Für umfassende Informationen zu Aufführungen und Ensemb-les wird auf das cronologische Verzeichnis im Anhang zu diesem Buch verwiesen.

Hiezu genügte schon einesteils der Reiz der Neuheit, andernteils wollte sicherlich keiner, der ein Interesse am Theater hat, dem bedeutungsvollen Abende, an dem sich zum erstenmalen [sic] die Pforten des neuen Musentempels öffneten, fernbleiben.

Die Einweihung des Stadttheaters April zu entnehmen Rez. Darüber hinaus sagte Perathoner: Ich möchte aber einem Missverständnisse vorbeugen.

Aber, dass in einem Hause, das auf deutschen [sic] Boden, aus allen Mitteln deutscher Bürger und Gönner, von deutschen Künstlern und Gewerbetreibenden für die deutsche Bevölkerung von Bozen errichtet wurde, in erster Linie deutsche Meister geehrt werden und deren Werke zur Darstellung gelangen sollen, ist eine Forderung, die wir ebenso stellen müssen, wie die zweite, dass die wirkliche Kunst und nicht die minderwertige Schundware vorgeführt wird!

April, wenige Tage nach der Eröffnung der neuen Stadttheaters, begann die erste Spielsaison, die bis zum Bowacz hatte zuvor gemeinsam mit Josef Seidl das Schauspielhaus Stuttgart geleitet.

Für Causa Kaiser, ein neues Diese Abfolge von Aufführungen spiegelt die allgemeine Ausrichtung des Spielplans wider, der vorwiegend Volkskomödien, Trauerspiele und Schauspiele deutscher Bühnenautoren enthielt und hier und da mit internationalen Werken garniert wurde.

Der Vertrag besagte auch, dass der Theaterdirektor für die Wartung, die tägliche Reinigung und die Pflege des Gebäudes sowie für Beleuchtung und Heizung, Brandkontrolle und Versicherung verantwortlich war und die Stadtverwaltung für Brandschäden und Schäden durch Flugzeuge haftete.

Der Spielplan, der dem im deutschen Sprachraum üblichen Aufbau entsprach, war alle zwei Wochen dem Bürgermeister, der eine ausgewogene Aufführung von Schauspielen und musikalischen Stücken anstrebte, zur Genehmigung vorzulegen.

Oktober mit dem Märchendrama Die versun Die beiden Ansätze beeinflussten den Italienisierungsprozess in Südtirol wie auch die kulturelle Ausrichtung des Stadttheaters.

Das Schreiben des hohen Beamten war jedenfalls in verschiedener Hinsicht aufschlussreich. Zudem sah Colocci Vespucci im Stadttheater nicht nur einen.

Später aber kürzere Pausen und dafür etwas mehr vom Wortlaut des Dichters, nicht wahr! Bisher war es noch nicht vorgekommen, dass das Publikum in eine so nachhaltige Rührung versetzt wurde, wie gestern.

Denn wenn es seine heitere, festesfreudige Wirkung auf den Hörer und Zuschauer ausüben soll, so muss vor allem ein gegenseitiges Sichangewöhnen [sic] der einzelnen Gesangs- und Schauspielkräfte bereits erzielt und ein möglichst inniger Kontakt zwischen Bühne und Orchester vorhanden sein.

Ort der Unterhaltung, sondern auch — bedingt durch den Gebrauch der deutschen Sprache — eine Stätte des Widerstandes und der verdeckten Provokation.

In seinem Diario räumte er dem Stadttheater mehr Platz ein als allen anderen Einrichtungen der Stadt.

Er war sich der herausragenden Rolle dieses Theaters als Stätte zur Pflege einer als fremd und feindselig empfundenen kulturellen Tradition bewusst.

Diese Tradition galt es entweder zu bekämpfen oder zu dulden. Das lokale Theatergeschehen spiegelte diese beiden widersprüchlichen Richtungen wider.

Auf der Bühne widmete sich Bowacz nach dem ersten Schauspielzyklus, der trotz ausverkaufter Säle Licht- und Schattenseiten zutage gebracht hatte, der Operette, wie vertraglich vereinbart.

Obschon die Erstaufführung unter der Regie von Ludwig Bendiner, der auch als Sänger mitwirkte, dramaturgische Schwächen gezeigt hatte Rez.

Der Erfolg der Operette ging zum einen auf die besonderen Merkmale dieses Genres zurück: So war der Spielplan dann auch mit einer Reihe klangvoller Autorennamen gespickt.

Dies war auch Bowacz bewusst. Deshalb versuchte er, das Problem durch die Verpflichtung verschiedener Regisseure in den Griff zu bekommen.

Der Journalist kritisierte, Bozen habe seine Chance nicht genutzt, obschon der Österreicher Bahr, der gerade zum ersten Dramaturgen am Wiener Burgtheater berufen worden war, ein Erfolgsgarant sei.

Die Erstaufführung habe vor halbleeren Rängen stattgefunden und sei auch qualitativ — im Zusammenspiel der Schauspieler, im szenischen Rhythmus, in der stimmlichen Leistung — hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Die Vorstellung habe eher einer Probe geglichen. Aus dem Presseartikel lassen sich somit auch Rückschlüsse auf die Regietätigkeit von Leo Bowacz ziehen.

Lob gab es nur für die Hauptdarsteller, während die Nebendarsteller nicht überzeugen konnten. Aufgrund der sehr kurzen Vorbereitungszeit und des dichten Spielplans, der beinahe täglich Aufführungen vorsah, war Bowacz gezwungen, Thuille, der in Bozen geboren wurde, in Innsbruck seine musikalische Ausbildung erfuhr und nach München zog, komponierte mehr als 50 Werke.

Ein Jahr zuvor waren die italienischen Truppen in Bozen einmarschiert. Die Tageszeitungen widmeten dem Konzert nur wenige Zeilen, in denen vor allem das Leben und Wirken dieses etwas in Vergessenheit geratenen Komponisten beleuchtet wurde.

Der Theatersaal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum sah eine Inszenierung, die sich stilistisch und bühnentechnisch von allem Bisherigen unterschied, was nicht zuletzt auch auf die Verpflichtung des bekannten und erfahrenen Tenors Marzell Sowilski zurückzuführen war, der von Beginn an alle Aufmerksamkeit auf sich zog.

Dem wollte man mit professionellen Schauspielern entgegenwirken. Nur muss man den Betreffenden erklären, dass heute sehr wichtige Gründe mitwirken, uns ins Theater zu leiten, die damals noch nicht existierten.

Heute haben sich die Deutschen als Zusammengehörige, als eine Familie zu betrachten und um den Familiensinn zu erhalten, sich öfters zu versammeln, nicht als Politiker, nicht als Streitende, sondern als Menschen, Edelmenschen, zur weiteren Bildung, usw.

Wo solle dieser Treffpunkt sein? Wenn nicht im Theater? Einen harmloseren und zugleich schöner gewählten Vereinigungspunkt gibt es nicht.

Dort hören wir im entzückendsten Raum alles, was unsere Stammesangehörigen der Vergangenheit und Gegenwart zu unserer Erbauung oder Erheiterung zu sagen hatten.

Ferner bedenke man, dass die Zeiten […] vorbei sind. In denen man im Eilzug nach den Grossstädten fuhr, um sich geistige Nahrung zu holen.

Drum greifen wir mit Freuden zu, da wo wir vor dem Kriege Gründe hatten, zu verzichten. Nicht alle heurigen Vorstellungen waren gleichwertig; wer aber etwas Verständnis mitbrachte, hatte Abende von hohem Genuss.

Die stimmungsvolle Originalausstattung ist der Spielleitung nicht zur Verfügung gestanden; doch hat sie sich mit Ersätzen [sic] nicht übel aus der Affaire gezogen.

Man könnte ihr aber für spätere Aufführungen dringend raten, dem Beleuchter etwas auf die Finger zu sehen; denn was der am Samstag alles aufgeführt hat, das tat den Augen bitterweh.

Die erste Pause dauerte 30, die zweite 25 Minuten. Das Publikum hielt trotz allem wacker aus […]. Doch nicht immer brachte das Engagement bekannter Schauspieler den gewünschten Publikumszustrom.

Langsam aber sicher wurde das geringe Zuschauerinteresse zu einem Problem für das Stadttheater, das seinem Anspruch, kulturelles Zentrum der Stadt zu sein, nicht in vollem Umfang gerecht wurde Rez.

Stambul unter der Regie von Marzell Sowilski ansehen. Wie bei den Theaterstücken übernahmen auch bei den Operettenaufführungen oft Schauspieler die Regie — wobei man sicher den Merkmalen des Bühnenwerks wie auch den künstlerischen Fähigkeiten des Regisseurs Rechnung trug.

Das absolute Highlight der Spielsaison aber war die erstmalige Aufführung einer Oper. Der Name Goethe übte eine starke Anziehungskraft auf alle diejenigen aus, die eine emotionale Verbundenheit mit der deutschen Kultur spürten.

Wenn diese Tatsache eine Nachricht wert war, so muss Auch die Darstellung war eine vorzügliche, so dass unsere Bühne wieder einen ihrer schönsten Erfolge verzeichnen konnte.

Unsere Bühne hat sich selbst eine schwere Aufgabe gestellt. Sie hat aber dank dem einmütigen Zusammenwirken aller beteiligten Kräfte die Belastungsprobe glänzend bestanden.

Es war ein wahrhafter Festabend, der das bis auf einige Galerieplätze buchstäblich ausverkaufte Haus — sogar die Direktionsetage musste herhalten — in weihvoller Stimmung hielt und ein Kunstgenuss ersten Ranges war.

Wie echt, wie wurzelstark ist alles an ihnen: Das sind echte Bauern, keine Salontiroler. Jeder einzelne — auch in der kleinsten Rolle — füllt seinen Posten voll und ganz aus.

Gegen Ende der Spielsaison standen noch einige Überraschungen auf dem Programm. Diese naturalistische Geschichte, die sich durch eine karge, auf das Wesentliche reduzierte bäuerliche Sprache auszeichnet, war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer, die die Geschichte der Hauptperson als Metapher für ein unerwartetes Wiederaufblühen ihrer Heimat deuteten.

Den Abschluss der Spielsaison gestaltete das prestigeträchtige Opernensemble des Münchner Nationaltheaters. Dies war ein wohlüberlegter Schachzug, denn.

Trotz der hohen Eintrittspreise war das Theater restlos ausverkauft. Unter der Regie von Ludwig Pfeuffer wurde eine ausgeklügelte und musikalisch wie gesanglich bis ins Detail durchdachte Bühnendramaturgie präsentiert.

Die Wiederholungsaufführung am nächsten Tag war nicht mehr so stark besucht. Bisher war dies Aufgabe des Bürgermeisters gewesen. Dieser Kompetenzübergang war faktisch ein erster, wesentlicher Schritt hin zu einer italienischen Übernahme der Theaterleitung.

Damit kam man dem Ziel, das administrative und kulturelle Leben der Stadt und des Landes unter italienische Kontrolle zu bringen, wieder ein Stück näher.

Dem Zivilverwalter und den Sicherheitsbehörden kam dabei eine führende Rolle zu, wenngleich sie diese im Hintergrund ausübten. Zu den Vertretern der Stadtverwaltung, zu denen Bowacz ein oftmals konfliktreiches und gespanntes Verhältnis hatte, gesellten sich nun neue politische Gesprächspartner, die andere Vorstellungen von der Funktion und der Nutzung des Theaters hatten.

Im Laufe der Spielzeit — wurden unterschwellige Widersprüche und Risse sichtbar, die nicht mehr zu beheben waren. Zudem war das Publikumsproblem noch immer akut: Oktober , einen Tag nachdem die Angliederung Südtirols an Italien besiegelt worden war, wurde die neue Spielzeit eröffnet.

Abgesehen von Marcell Sowilski, der dem Stadttheater erhalten geblieben war, zählte das Ensemble zahlreiche neue Schauspieler. Die Eröffnungsvorstellung war bis zum Regie führte Robert York Abb.

Publikum und Kritiker waren angesichts der grausamen Handlung gespalten. Einhellige Begeisterung erntete hingegen Hugo von Hofmannstahls Jedermann.

Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes Rez. In den Nachkriegsjahren wurde diese Parabel vom reichen Mann, der Sünde, Läuterung und Befreiung durchlebt, zu einem Symbol und zu einer Metapher für das deutsche Volk, dessen christliche Werte wie Toleranz und Nächstenliebe das Stück preist.

Und das ergriffene Publikum gab ihm Recht. Die Aufführung von Goethes Faust 1, einem der bedeutendsten Werke der deutschen Literatur, hätte ein weiterer Höhepunkt sein können.

Mindestens ebenso wichtig wie die Verpflichtung namhafter Schauspieler, ein kostspieliges Unterfangen, war die Attraktivität der Aufführungen für das Bozner Publikum.

Bestärkt durch den Zuspruch, den Lina Woiwode in der vorausgegangenen Saison erfahren hatte, verpflichtete Bowacz die Schauspielerin erneut für eine Aufführungsreihe.

Das zahlreich erschienene Publikum war von der Darbietung begeistert und tat dies mit langem Applaus und stehenden Ovationen kund, die auch den Schauspielern des Bozner Ensembles, vor allem dem Publikumsliebling Marzell Sowilski, galten.

Für den Erfolg der Opernaufführungen waren diese Gastauftritte ganz entscheidend, ebenso wie die Hintergrundbeiträge in der Presse. Der gefesselte Mitarbeiter konnte sich schnell befreien und verständigte die Polizei.

Daraufhin fahndeten die Beamten mit zahlreichen Streifen auf beiden Seiten der Iller nach den Männern - jedoch ohne Erfolg, teilte das Polizeipräsidium Ulm mit.

Der leicht verletzte Angestellte wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Hämatome behandelt wurden. Kurze Zeit später konnte er wieder entlassen werden.

Die Kriminalpolizei fahndet weiter nach den beiden Tätern, die das Opfer als zwischen 20 und 30 Jahre alt beschrieben hatte.

Der andere Räuber war etwas kleiner und dunkel gekleidet. Beide hatten sich beim Überfall maskiert. Es gebe aber bisher keine Anzeichen für ähnliche Taten.

Die Polizei sucht Zeugen, insbesondere zu folgenden Punkten: Wer hat die Männer vor oder nach der Tat oder auch auf der Flucht beobachtet?

Wer kennt die beschriebenen Männer?

Wenige Tage später, am Bertoldi in diesem Band. Darüber hinaus wäre es historisch zutreffender, von zwei Theaterstätten zu sprechen, die unter einem gemeinsamen Dach vereint waren und für die unterschiedlichen Erwartungen des Publikums stehen. Am Abend habe ihr Freund aber berichtet, dass der Slot machine games free download ihm vorgeschlagen habe, das Casino, in dem eurojackpot anmelden arbeitet, zu überfallen. Dughera, Un falanstero provvisorio. Der ganze Saal entleert sich nach den Seiten mit je 5 Türen. Rang in Holz vertäfelt, die Rangbrüstungen und alle Laubeneinbauten in Holz ausgeführt. Gleichzeitig mit diesen Veränderungen setzte sich Perathoner persönlich dafür ein, dass die kommunale Schulpolitik verbessert wurde, und zwar nicht nur in quantitativer, sondern auch in qualitativer Hinsicht. Bei den vorhandenen Mitteln musste selbstverständlich dabei sehr sparsam verfahren werden, und der Verfasser hat es für richtig gehalten, denselben in der Hauptsache auf den Hauptraum der how much is a green casino chip worth Anlage, den Zuschauerraum, zu konzentrieren. Die Ausstellung zum Bozner Stadttheater stellt einen weiteren, bedeutungsvollen Schritt royal ace online casino no deposit bonus codes Kenntnis unserer Stadtgeschichte dar, und das umso mehr, als sie ein wichtiger Bestandteil eines Zyklus von Veranstaltungen ist, die den Stätten und Bauwerken unserer Stadt gewidmet sind. Auf das ganze Haus sind 20 Flurhydranten mit Schlauchkuppelung der Ortsfeuerwehr verteilt. Die Direktoren, die das Theater zwischen und leiteten, hatten unterschiedliche Vorstellungen von der gesellschaftlichen und kulturellen Funktion des Theaters. Brenn-Rammlmair, Stadtbaumeister Gustav Nolte. Von dieser Entwicklung, die verschiedene Auswirkungen auf das kulturelle Leben hatte, wurde auch das Stadttheater nicht verschont. Casino überfall dietenheim Video Diese Frau ist der Boss: Mit der Abmachung, Beste Spielothek in Monichwald finden Beute zu teilen, soll er dem heute jährigen Hauptangeklagten Insiderwissen über die Abläufe im Casinobetrieb angeboten und beim Raub mitgespielt haben. Startseite Südwesten Städte Ulm Ulm: Der Täter begab sich sofort hinter den Tresen und forderte die Herausgabe von Bargeld, während er die jährige Angestellte fortlaufend netent 50 free spins no deposit der Waffe bedrohte. Der Vorwurf basiert lediglich auf Anschuldigungen des online gambling slots sites Hauptangeklagten. Golden 7 Fruits Slots - Play Free MrSlotty Slot Games Online Aussage klingt nicht unplausibel. Drei Fahrzeuge komplett ausgebrannt. Daneben betreibt man noch den Verkauf von Pellets und einen Agrarmarkt. Wohlketzetter will weitere Spielstätten eröffnen. Einen bunten Reigen der diesjährigen Stücke lieferte denn auch die rund minütige Eröffnung. Er wurde zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.

Das befindet sich allerdings angeblich in einem Second-Hand-Laden, in den sie es vor Monaten zur Reparatur gebracht, aber nie abgeholt habe. Alles in allem offenbarten die Angeklagten vor Gericht einen eher unbedarften Umgang mit ihren Datenspuren.

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So zog zum Abschluss der Sitzung der jährige Angeklagte zur Überraschung aller eine ausgedruckte Facebook-Nachricht aus seiner Tasche, die den Angestellten belasten soll.

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Verzögerung im Prozess um Dietenheimer Casino-Raub. Auch am zweiten Prozesstag ist nicht klar, ob der Angestellte am Casino-Überfall beteiligt war.

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Heidenheim Pogromnacht in Heidenheim: Es gab eben noch keine italienische Literatur- und Künstlerszene.

Die deutsche Musik und das deutsche Theaterleben waren hingegen ins halböffentliche Leben der kirchlichen Gemeinschaften oder privaten Zirkel, wenn nicht gar in den Untergrund abgedrängt worden.

Es gab kaum noch Kulturzeitschriften, die nicht von der italienischen Obrigkeit kontrolliert beziehungsweise ediert wurden.

Und die deutschsprachige Südtiroler Literatur, die teils offiziell, teils inoffiziell, teils illegal zirkulierte, litt unter den Rissen in der Südtiroler Gesellschaft, in der Optanten und Dableiber hart aneinander gerieten.

Die letzte Opernsaison des Bozner Stadttheaters war die des Frühjahrs September desselben Jahres, nach nur jährigem Bestehen, wurde das Theater wegen seiner Nähe zum Bahnhof bei einem alliierten Bombenangriff zerstört.

Schlussfolgerungen Im vorliegenden Beitrag wurde versucht, die Bühne des längst untergegangenen Stadttheaters zu erklimmen, um den gewohnten Blick umzukehren und eine längst vergangene Stadt bei ihrem Weg durch die Umbrüche und Verwerfungen einer historischen Epoche zu beobachten.

Wenigstens drei verschiedene Blickwinkel sind für die Jahre — bei der Betrachtung Bozens von der Bühne seines Theaters herab möglich. Da sind zunächst die kleine Handelsstadt und der Kurort des Jahrhunderts, die, inmitten fruchtbarer Flussebenen und Berghänge sowie am Kreuzpunkt wichtiger Fernverkehrsadern gelegen, sich im Laufe des Welche der drei Sichtweisen entspricht der Wahrheit?

Vermutlich keine der drei, solange sie voneinander isoliert bleiben; und. Eines jedoch ist gewiss: Die Geschichte des während des Ersten Weltkriegs gebauten und während des Zweiten Weltkriegs zerstörten Theaters wurde von allen wichtigen politischen und kulturellen Umbrüchen der Stadt nachhaltig geprägt.

Schon bevor es entstand, war es ein Symbol bürgerlichen Stolzes. Es vereinte in sich den Glanz und das Elend des Ersten Weltkriegs. Direkt nach der Niederlage wurde es zum kulturellen Bollwerk des deutschen Widerstandes.

Überwältigt von der souveränen Macht des erobernden Italiens, blieb das Theater zunächst ein Ort der kulturellen Vermittlung, um dann durch die Diktatur von jeglicher noch störenden und mit dem Kanon faschistischer Vorstellungen nicht zu vereinbarenden Erinnerung gesäubert zu werden.

Am Schluss musste es noch einen Limbus von Mehrdeutigkeiten und Widersprüchen durchschreiten und sich dabei von seinen hochgesteckten Ansprüchen verabschieden, bevor es zum Untergang reif war.

Moisand, Dal tempio monumentale alla baracca da fiera: Petri, Storia di Bolzano, Padova , S. Brenn-Rammlmair, Stadtbaumeister Gustav Nolte.

Der Heimatstil in Bozen, Bozen , S. Petri, Gerarchie culturali e confini nazionali. Costruzione, attraversamenti, rappresentazioni, hg. Salvatici, Soverio Mannelli , S.

Petri, Nordschleswig und Südtirol. Heimat im Kontext multipler Identitäten, in: Die Nationalisierung von Grenzen.

Zur Konstruktion nationaler Identität in sprachlich gemischten Grenzregionen, hg. Petri, Marburg , S. Mayr, Bozen im Ersten Weltkrieg, in: Stadt im Umbruch, op.

Mayr, Bozen im Ersten Weltkrieg, op. Stuppner, Musik und Gesellschaft in Südtirol, op. Überegger, Innsbruck , S.

Jahrhunderts diskutiert Cole, zusammen mit dem Thema der Tiroler Identität, in: Littmann, Das neue Stadttheater, op.

Schneider, Das Bozner Stadttheater im Bahnhofspark, in: Bertoldi in diesem Band. Provinzfaschismus in Südtirol —, Innsbruck , S. Petri, Storia di Bolzano, op.

Rasera, Dal regime provvisorio al regime fascista — , in: Storia del Trentino, Band 6, hg. Pombeni, Bologna , S. Versuche, einen Burgfrieden zu erreichen, vgl.

Zadra, Letteratura ed arte, in: Terre redente e Adriatico, Band 1, Milano Abschied vom Vaterland, hg. Clementi, Bozen , S.

Faustini, Dati strutturali, problemi e tendenze, in: Comune di Bolzano Hg. Petri, La frontiera industriale. Territorio, grande industria e leggi speciali prima della Cassa per il Mezzogiorno, Milano , S.

Ricostruzione storica ed economica dello sviluppo di un quartiere di Bolzano, Brunico , S. Riedl, Bozen und Umgebung, Bozen , S. Eyrl, Das Bozner Museum, in: Fleischmann, Zeitungen und Verlage in Bozen, in: Südtirol zwischen Faschismus und Nationalsozialismus, hg.

Stadt im Umbruch, cit. Für die Bereitstellung der Zahlen danke ich Frau Dr. Braitenberg, Heimliche Mitte der Welt, in: Semirurali e dintorni, hg.

Azzolini, Appunti per una storia urbanistica delle Semirurali, in: Marcelli, Le semirurali di Bolzano, in: Dughera, Un falanstero provvisorio.

Frammenti e immagini di Storia operaia a Bolzano, Bolzano , S. Ausschlaggebend für diese Entscheidung waren zwei dramatische Ereignisse, über die auch in der lokalen Presse umfassend berichtet wurde: Damals fanden Menschen den Tod, die Erinnerung daran war noch immer frisch.

Unter den neuen Eigentümern wurden ambitionierte Pläne für den Umbau und die Erweiterung des Gebäudes geschmiedet.

Zwischen und wurden 40 Zimmer, Stallungen für 45 Pferde und ein Bordell errichtet. Im Garten im hinteren Sie fühlten sich in ihren moralischen und religiösen Gefühlen verletzt, zumal das Etablissement auch noch in unmittelbarer Nähe zum Dom lag.

Doch damit nicht genug: Doch aus der Hauptstadt kam keine Antwort. Das Theater war nicht heizbar, die Galerietreppen mündeten in die Logentreppen und diese unmittelbar beim Saalausgang in den Flur.

Notausgänge bestanden bis zum Ringtheaterbrande das Wiener Ringtheater wurde bei einem Brand zerstört, AdA nicht. Das war natürlich ein ganz unzulänglicher Notbehelf, und so konnte es nicht ausbleiben, dass in den ersten Jahren unseres Jahrhunderts die Benutzung des Theaters für öffentliche Aufführungen von der Behörde untersagt wurde.

Davon zeugen nicht zuletzt die 69 Spielsaisonen. Das Repertoire orientierte sich vorwiegend am Spielplan der wichtigsten österreichischen Theaterschauplätze — allen voran Innsbruck und Wien.

Aber auch die deutsche Romantik und Spätromantik boten einen unerschöpflichen Reichtum an Werken, die ganz dem Geschmack des Publikums entsprachen.

Die Operette stand im gesamten deutschen Sprachraum bis ins Jahrhundert hinein unzählige Male auf dem Spielplan. Breit gefächert war auch das Angebot an Prosawerken — insbesondere Lustspiele — deutscher Bühnenautoren aus der Zeit um die Jahrhundertwende.

Vom Publikum wurden diese Stücke unterschiedlich aufgenommen. Die Darbietungen fanden vor einer Handvoll frierender Zuschauer statt.

Nach diesen Misserfolgen sollten die nachfolgenden Gastauftritte das Publikum wieder versöhnlich stimmen.

Was man sich für die nächste Spielzeit erwarten durfte, zeigten die letzten Auftritte, die in dieser Saison auf dem Programm des Bozner Theaterensembles standen.

Die Spielzeiten gingen von Oktober bis März. Beinahe täglich standen Aufführungen auf dem Programm. Das Bozner Theaterensemble bestand hauptsächlich aus Laiendarstellern, wurde teilweise aber von Theaterschauspielern aus dem deutschsprachigen Raum unterstützt.

Auch der jenseits der Eisackbrücke gelegene Boznerhof war sehr rührig. Zwischen Januar und Februar war mehrmals das zweite Kaiserjägerregiment zu Gast.

Im eleganten Kurhaus Abb. Auch Vertreter namhafter österreichischer Theaterbühnen durften nicht fehlen, wie etwa Anton Komle vom Wiener Carltheater in einem komödiantischen Stück brillierte.

Aber auch neben diesen den Gästen vorbehaltenen Sälen gab es Treffpunkte und Lokale, die mit einem reichen Bühnenangebot aufwarteten.

Im Januar wurde in der Ziegelgasse heute A. Das Stück war ein Erfolg und wurde in der Folge noch mehrere Male aufgeführt.

Zwar wurden die Bürgersäle vorwiegend von lokalen Militär- und Vereinskapellen genutzt, die in den Sommermonaten im Garten des Gebäudes Konzerte gaben, doch auch Gastauftritte fehlten nicht.

Die Erfolge des Ibsen-Ensembles und der Exl-Bühne, aber auch lokaler Theatergruppen, zeigten, dass die Aufführungen im eleganten Bürgersaal, der zu diesem Zweck in einen Theatersaal umgestaltet worden war, ganz den Erwartungen und dem Geschmack des Publikums entsprachen.

Jahrhundert, bäuerliche Lustspiele und Operetten: Dies war das Rezept, mit dem man das Interesse von Bür-.

Gleichzeitig wurde der Wunsch nach einem modernen, funktionellen städtischen Theater immer lauter. Die Zeit bis zur Genehmigung des von Architekt Max Littmann erarbeiteten Projekts für das neue Stadttheater im Bahnhofspark war geprägt von einer lebhaften politischen Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern des Vorhabens, das ein weiterer wichtiger Meilenstein für die geschichtliche Entwicklung und das kulturelle Leben der Stadt Bozen war.

Wichtige Informationen finden sich auch bei R. Stuppner, Musik und Gesellschaft, op. Plattner, Bozen-Gries und Umgebung. Mit 24 Illustrationen und 3 Karten, Zürich , S.

März bis zum 2. Exl-Bühne, Innsbruck ; C. Von Interesse ist in diesem Zusammenhang — einmal abgesehen von den ideologisch gefärbten Inhalten mit starker patriotischer Note und dem bescheidenen dramaturgischen und literarischen Rahmen — die Tatsache, dass beide Komödien bei einem Südtiroler Verlag gedruckt wurden eine dritte, Der Bauerndirektor, wurde bei Alkatay in Pressburg verlegt.

Seit war das Theater in Betrieb gewesen. Der unzulängliche Zustand, bei dem sowohl bauliche als auch sicherheitstechnische Mängel zutage getreten waren, wurde im Nachhinein von Architekt Max Littmann in der im Anhang veröffentlichten Einführung seines Bauberichts zum neuen Theater detailliert beschrieben: Die zu vielen Stehplätze im Saal, die Logen nur im Besitz von Familien, die den Bau finanziell unterstützt hatten, die Unmöglichkeit, das Theater zu beheizen, und das Fehlen von Notausgängen sind einige der Punkte, auf die der Baumeister besonders einging.

Die Modernisierung und der Umbau des Gebäudes, die sich als zu kostspielig erwiesen hatten, hätten das Problem nicht gelöst. Zwei Jahre später, , begann man auf Anregung und Betreiben von Bürgermeister Julius Perathoner2, über einen möglichen Theaterneubau zu diskutieren.

Januar wurde eine entsprechende Kommission eingesetzt mit der Aufgabe, das Projekt weiter zu verfolgen, Aus der Sicht der Stadtverwaltung schien der Bau des Theaters ein unaufschiebbares Anliegen zu sein, wie es auch dem Sitzungsprotokoll der Kommission zu entnehmen ist: Die Bauarbeiten begannen nach einem langen Weg durch die behördlichen Instanzen, da bereits zuvor genehmigte und von der Stadt finanzierte Bauprojekte, die als absolut notwendig erachtet wurden, den Vorrang hatten.

Zwischen und wurde das neue Krankenhaus fertiggestellt und zwischen und die Knabenschule. Die Kommission und Bürgermeister Perathoner setzten in der Zwischenzeit ihre Projektarbeit fort, indem sie sich vor allem um die finanzielle Absicherung und die Wahl des Architekten kümmerten.

Umfangreiche, fachbezogene Unterlagen wurden eingehendst geprüft und Informationen auch von der benachbarten Meraner Stadtverwaltung eingeholt, die ein neues Theater hatte errichten lassen5.

Eine der ersten Entscheidungen überhaupt betraf den Standort. Vier Bauplätze wurden in Erwägung gezogen, die für einen Theaterneubau in Frage zu kommen schienen: Es lag sofort auf der Hand, dass die ehemalige Dominikanerkirche viel zu klein für ein Theater war, und Geeigneter für einen Theaterneubau erschienen die Standorte am Museum und in Bahnhofsnähe.

Beide Areale wiesen eine Reihe von Vor- und Nachteilen auf, die ausführlich in der Lokalpresse als auch von der Theaterkommission diskutiert wurden.

Bereits wurde der Bahnhofsplatz einstimmig als bester Standort gewählt, allerdings legte sich die Kommission erst vier Jahre später, nämlich am März , endgültig fest.

Hinzu kamen noch Bedenken — wie Littmann dem Bürgermeister ausführlich beschrieb —, dass bei einem eventuellen Brand das Feuer auch auf das Museum übergreifen konnte und man somit Gefahr lief, beide Gebäude zu verlieren.

Auch ästhetische Überlegungen spielten eine Rolle. Die beiden imposanten, von der Bedeutung her gleichwertigen Bauwerke wären vom Stil her zwangsläufig völlig verschieden gewesen und hätten sich gegenseitig gestört.

Man erwog auch die Tatsache, dass das Bauvolumen des Theaterneubaus dem Museum unweigerlich Licht genommen hätte.

Im Gegensatz dazu gewährleistete der Bahnhofspark eine ausreichende, zukünftig auch erweiterbare Baufläche, da der dort befindliche Monumentalfriedhof verlegt werden konnte.

Mit dieser Wahl würde der Theaterneubau, der in einem parkähnlichen Umfeld entstehen sollte, ein harmonisches Stadtbild schaffen und den Besuchern der Stadt sofort einen positiven Eindruck vermitteln.

Gleichzeitig würde das Publikum leichten Zugang zum Theater haben. Littmann schloss seine Überlegungen mit der ausdrücklichen Aufforderung, auf jeden Fall am Projekt festzuhalten, trotz zahlreicher unterschiedlicher Stellungnahmen.

Er unterstrich dabei, wie wichtig die weitsichtige und entschlossene Vorgehensweise der Stadtverwaltung sei: Die lokalen Tageszeitungen vertraten unterschiedliche Meinungen.

Die Zeitung unterzog Kosten und Finanzierungsplan einer genauen Prüfung und gelangte zu dem Schluss, dass der finanzielle Aufwand für die Bürger nicht besonders hoch sei, gemessen an den Vorteilen, die durch.

Dezember an ihrer eher distanzierten Haltung fest und war bemüht, umfassende sachliche Aufklärungsarbeit zu leisten, indem so viele Informationen wie möglich veröffentlicht und die Entscheidungen der Kommission erklärt wurden, insbesondere die Wahl des Standortes.

Vor- und Nachteile jedes einzelnen Standpunktes wurden ausführlich erörtert. Die Notwendigkeit des Neubaus wurde jedenfalls nicht in Frage gestellt, und es wurden nur die Vorteile für die Bevölkerung aufgezählt.

Nach Ansicht des Journalisten sollte das Theater eine wichtige bildungspolitische und gesellschaftliche Aufgabe erfüllen: In einem später erschienenen Artikel vom 6.

Vor allem wird hervorgehoben, dass das Publikum für die Theatervorstellungen fehle: Abgesehen von der Kritik zum vom Bürgermeister vorgeschlagenen Finanzierungsplan — der übrigens völlig unzureichend gewesen wäre, um den Schuldenberg in kur Gleichzeitig bekräftigte sie, dass das Projekt für das kulturelle Wachstum Bozens unabdingbar sei.

Im Bericht der Kommission vom März , als bereits alle Entscheidungen zum Theaterbau getroffen worden waren, wird mitgeteilt: Man würde es nicht begreifen und nicht verzeihen, dass die Zeit einer ungewöhnlich raschen Entwicklung der Stadt und eines offenbaren wirtschaftlichen Aufschwunges von der Gemeindevertretung nicht genützt wurde, um eine Einrichtung der Kultur zu schaffen, die unsere Ahnen schon vor mehr als Jahren als unentbehrlich erachteten und in einer für die damaligen Verhältnisse ganz entsprechenden Form zu verwirklichen wussten.

Februar eindeutig festgelegt worden. Der Bericht vom März sagt diesbezüglich sehr deutlich: Jedoch sollte für ein kleines Stehparterre auch vorgesorgt werden.

Die Zahl der Logen solle ungefähr 20 sein. Die Baukosten sollen Die Fassade soll sich ins Stadtbild gut einfügen. Erst , als die Debatte wieder aufgegriffen wurde, reichten zahlreiche Architekten — allesamt Spezialisten für Theatergebäude — ihre Referenzen nebst Vorschlägen ein.

Die Kommission traf sofort eine Vorauswahl und beschränkte sich dann auf Kontakte zu den Architekten Graf und Littmann: Er befand sich demnach in einer privilegierten Position, da er schon seine Kompetenz unter Beweis gestellt hatte und das Vertrauen der Kommission und des Bürgermeisters genoss, mit dem er während des verwaltungstechnischen Ablaufs einen regen Briefwechsel unterhalten hatte.

In einem Schreiben an Perathoner führte er aus: Zu den Dokumenten des Archivs zählen drei von Littmann verfasste Bücher25 über die von ihm. Beim direkten Vergleich der von den beiden Architekten eingereichten Vorschläge stellt die Kommission fest, dass der Münchner Architekt ein besseres, konkret begründbares Konzept vorgelegt hat.

Ein Vergleich mit dem alten Theater zur Kaiserkrone enthielt die implizite Forderung nach einer besseren Nutzung der Logenplätze: Bereits die Anfangssätze des Berichts lassen eine deutliche Favorisierung Littmanns erkennen.

Gefühl des ernsten Bestrebens des Künstlers, ein speziell für Bozen bestimmtes Theater an die Eingangspforte der Stadt hinzustellen.

Geschätzt wird — zu Recht — Littmanns Versuch, der ausdrücklichen Forderung der Kommission nach einem harmonisch gewachsenen Stadtbild nachzukommen. Die Kommission rechtfertigte ihre Entscheidung mit den Worten: Ausgängen und den Installationen zu machen.

Bei Graf war der Raum 4 Meter hoch und 16 Meter breit: Somit war es für die Repräsentationsfunktion besser geeignet. Aus diesen Einzelbewertungen lässt sich leicht schlussfolgern, wie die Wahl der Kommission ausfiel.

Entscheidend war aber auch die Kostenfrage. Littmann hatte die Ausgaben auf Sein Wiener Kollege hatte zwar die gleiche Summe von Obwohl der Betrag den anfänglich festgelegten Höchstpreis um Juni an Architekt Littmann.

Als Ende der Bauarbeiten wurde der 1. Die ausführliche Baubeschreibung, die ungekürzt im Anhang der vorliegenden Publikation veröffentlicht wird, enthält alle technischen Aspekte des Bauprojekts, das der fünfzigjährige Littmann auf dem Höhepunkt seiner beruflichen Karriere konzipierte.

Im Jahrzehnt vor dem Bozner Theaterneubau hatte er im deutschsprachigen Raum bereits zehn Theatergebäude entworfen und realisiert: Bozen sollte sein vorletztes Bauwerk werden.

In den bibliografischen Angaben zur deutschen Architektur zwischen und findet man häufig den Namen Littmann, insbesondere, was den Münchner Raum betrifft.

In seiner vierzigjährigen Tätigkeit als Architekt plante und baute er viele Gebäude, zu Anfang zusammen mit seinem Schwiegervater Jakob Heilmann — , später in Alleinregie.

Georg Jacob Wolf — — der wichtigste Biograf des Münchner Architekten33, dem er eine elegante Monografie widmete — teilt Littmanns Bauvorhaben in drei Gruppen ein: Die wichtigsten Gebäude befinden sich vor allem in München und tragen zur Erneuerung des Stadtbildes der bayerischen Landeshauptstadt bei.

Littmann erhielt Bauaufträge für so unterschiedliche Gebäude, weil er mit einem klaren methodischen Ansatz an die Planung heranging. Das sieht man auch am Fall Bozen: Er begann seine Arbeit mit einer eingehenden Prüfung des Kontexts, in dem das Gebäude entstehen sollte, und versuchte sowohl die technischen als auch.

Nach dieser Vorarbeit richtete der Architekt sein Augenmerk auf Lösungen, die von der Form her nicht allzu komplex waren und ihm die Möglichkeit gaben, die Ansprüche der Auftraggeber angemessen und konkret zu erfüllen.

Littmann arbeitete gewissenhaft und genau; er legte Wert darauf, den neuesten Stand der Technik zu kennen sowie neue Materialien. Insbesondere verfolgte er mit Interesse den Einsatz von Stahlbeton für tragende Bauteile, war dies doch ein bedeutender Fortschritt im Baugewerbe, da Sicherheit und Brandschutz direkt damit verbunden waren.

Das beweist nicht allein künstlerische Elastizität, sondern auch Organisationsgabe und Geschmeidigkeit, Einfühlung in Wesen, Zweck und Aufgabe des einzelnen Bauwerkes.

Jahrhunderts neue Formen der Baukunst beziehungsweise eine neue Architektursprache entwickelten und somit als Wegbereiter und Begründer der modernen Architektur in die Geschichte eingingen.

Seine kulturellen Anknüpfungspunkte reichen weiter in die Vergangenheit zurück, bis in die Mitte des Jahrhunderts davor, und orientieren sich an den Werken von Meistern wie Karl Friedrich Schinkel37 und Leo von Klenze Vielleicht zeigt sich nur im Fall des Münchner Künstlertheaters Abb.

Die Bauwerke, die am ehesten Littmanns Persönlichkeit und sein fachliches Können bezeugen, sind mit Sicherheit seine Theaterbauten. So schuf er eine völlig neue, variable Vorbühne Proszenium , die an die jeweilige Szene oder an die Aufführung angepasst werden konnte: Es ist nicht zuviel gesagt: Littmanns Wirken auf diesem Gebiet bedeutet einen Wendepunkt im deutschen und europäischen Theaterbau.

Die Zuschauer wurden somit nicht nur vom Inhalt des Dargebrachten positiv beeindruckt, sondern auch von der Form der sie umgebenden Räumlichkeiten.

Diese Denkweise entsprach einer in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts verbreiteten Auffassung, wonach Kunst und Architektur die Gesellschaft sowohl geistig als auch sozial beeinflussen konnten Er unterhielt regen fachlichen Austausch mit den verantwortlichen Theaterexperten Intendanten, Bühnentechnikern, aber auch mit Dichtern und Kritikern Aufgrund dieser technischen Kenntnisse — die, wie sich am Beispiel von Bozen zeigt, es ihm unter anderem erlaubten, die Kosten unter Kontrolle zu halten — wurde er oft anderen Bewerbern vorgezogen.

Wahl der Materialien seine Sachkundigkeit wider. Es ist keineswegs ein Zufall, dass ein ähnliches Theatermodell im nahegelegenen Meran steht.

Es handelt sich um ein Bauwerk von Martin Dülfer — , einem Architekten, der sich später dem Jugendstil nähern sollte. Das Bozner Theater entstand, als Littmann seine künstlerische Reife erreicht hatte, weshalb man auch ein Gesamturteil über sein Schaffen fällen kann Abb.

Er war ein typischer Vertreter der Architektur des späten Historismus — in der klassizistischen Version, die in den Jahren zwischen dem Jahrhundert zum Tragen kam — und zweifellos stark akademisch und traditionell beeinflusst.

Es ist ein Klassizismus, der in Österreich und Deutschland fruchtbare Kontaminationen mit dem aufstrebenden Secessionismus beziehungsweise Jugendstil zulässt, von dem fast alle Architekten jener Zeit beeinflusst waren, auch künftige Meister der modernen Architektur wie zum Beispiel Peter Behrens.

Diese These bestätigt sich, wenn man seine bekanntesten Werke einer kritischen Prüfung unterzieht. Littmann löst sich nie von strengen kompositorischen Regeln und bietet doch bedeutungsvolle typologische Varianten an.

Das Theater in Hildesheim — ist traditionell gebaut, hier bietet Littmann einen The Posen — , das fast gleichzeitig entstanden ist, zeigt sich hingegen mit strengklassischen, fast feierlichen Zügen, die auf Littmanns Beeinflussung durch Schinkel zurückzuführen sind.

Schinkel war von Anfang an sein wichtigstes Vorbild. Das zeigt, dass er einen lobenswerten, wenn auch verspäteten Versuch unternahm, seinen Baustil zu erneuern.

Die Gründe, weshalb Littmann für den Theaterbau in Bozen gewählt wurde, scheinen eher mit seiner technisch-praktischen Begabung zusammenzuhängen als mit seiner stilistischen Innovationsgabe.

Doch auch unter ästhetischem Gesichtspunkt schätzte die Kommission sein Projekt oder zumindest war sie gewillt, es zu tun. Gewiss gelang es Littmann, die Kommission mit seiner Professionalität zu beeindrucken, da er bereits bei der Standortwahl sein Fachkönnen und seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hatte.

Bei der Wahl des Architekten scheinen auch andere Aspekte mitgespielt zu haben. Die Bozner Kommission verfolgte ihr Ziel mit Weitblick und Beharrlichkeit, zugleich aber auch mit vorsichtiger Besonnenheit, die sie bei der Wahl Littmanns an den Tag legte.

Littmann war vielleicht der Einzige, der einen fortschrittlichen, ja avantgardistischen Theaterbau gewährleisten konnte, sich aber dennoch im Kielwasser der bewährten und allseits geschätzten Bauweise der damaligen Zeit hielt.

Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass sich die Kommission für einen Münchner Architekten statt für einen Vertreter der Wiener Schule entschied.

Das setzte ein deutliches Signal in Richtung österreichische Hauptstadt und unterstrich, dass die damals heftig debattierte Südtiroler Identität bei den Überlegungen der Kommission und der Wahl des Architekten eine ganz und gar nicht nebensächliche Rolle gespielt hatte.

So waren auch die politischen Motivationen, die mit dem Bau des Theaters einhergingen, nicht zweitrangig, denn das Theater wurde — was eindeutig aus dem Spielplan hervorging — auch als eine Stätte zur Zurschaustellung der kulturellen Identität angesehen.

Zu verschiedenen Bauphasen wurden deutsche Firmen den italienischen vorgezogen, obwohl diese Entscheidungen sich oft als unwirtschaftlich herausstellten.

Vor allem was Skulpturen und Steinmetzarbeiten anging, wandte sich Littmann zweimal schriftlich an den Bürgermeister und unterstrich45, dass die Angebote von italienischen Firmen viel kostengünstiger seien: Die deutschen Unternehmen verwendeten zwar die gleichen Natursteine, aber hier kämen noch die Transportkosten hinzu.

Auch bei der Wahl des Bauleiters galten die gleichen Motivationen. Littmann teilte Perathoner in einem Brief vom September mit,47 dass er gern den Wiener Gregor der Hopfer als künftigen Theaterleiter hätte.

Zu den anfänglichen bürokratischen und politischen Schwierigkeiten kamen dann noch erschwerend die Kriegsereignisse. Die Bauarbeiten mussten im Mai unterbrochen werden, als sie kurz vor der Vollendung standen.

Das Gebäude wurde bis Herbst als Lager verwendet; dann beschloss man, die Bauarbeiten wieder aufzunehmen, um den in Südtirol stationierten Soldaten die Nutzung des Gebäudes zu ermöglichen Erst im Januar wurden die Bauarbeiten abgeschlossen, und das Theater bestand die Bauabnahme Die Eröffnung fand am Das Theater brachte in den darauf folgenden Jahren viele unterschiedliche Stücke auf die Bühne und passte sich auch neuen Technologien wie Filmvorführungen an.

An der Stelle, wo sich die Kasse befunden hatte, lag jetzt der Hauptzugang zum Parkett. Die dortigen Stehplätze konnten eliminiert und zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen werden.

Die Logen im ersten Rang wurden zu einer Galerie umgebaut. Der Orchestergraben wurde angehoben, und bei Tanzfeiern konnte ein mobiler Boden verlegt werden, so dass Eingang und Bühne auf gleicher Höhe waren Abb.

September erwies sich der bei der Planung als günstig erachtete Standort in Bahnhofsnähe als fatal: Von den Skulpturen, die — wie aus den Fotos jener Zeit zu sehen ist —, die Kriegsangriffe überstanden hatten, ist heute fast nichts mehr erhalten geblieben.

Wahrscheinlich wurde alles, was andernorts genutzt werden konnte, für den Wiederaufbau anderer Bauwerke verwendet. Einige Fundstücke lagern in den städtischen Depots: Nach dem Abriss beschloss die Stadtverwaltung bereits im Dezember , einen Wettbewerb für den Theaterneubau auszuschreiben.

Weiterhin waren mehrere Ausstellungssäle, Verwaltungsbüros und Räume für Auslagen und Geschäfte vorgesehen. Auch in diesem Fall bestand die Forderung nach einem Bauwerk, das sich harmonisch in das Umfeld einfügte.

Erst wurde Marco Zanuso mit dem Theaterbau beauftragt. Februar — Bozen Bürgermeister von Bozen — Reichsratsabgeordneter in Wien — und Landtagsabgeordneter in Innsbruck — Brief von Max Littmann an Julius Perathoner, Juli — Wien 2.

Das Architekturbüro, das eines der bedeutendsten jener Zeit war, hatte sich auf den Theaterbau spezialisiert. Zu den wichtigsten Bauwerken gehören: Dezember — Studium an der Technischen Hochschule in Wien.

Neben zahlreichen Wohnhäusern war er für den Bau 1. Er reichte auch einen Vorschlag für das Meraner Stadttheater ein. Sein historisierender Baustil greift Elemente aus dem Barock und aus der italienischen Renaissance auf.

März — Wien 4. Studium an der Technischen Hochschule in Charlottenburg und Wien. Er beteiligte sich an zahlreichen Architekturwettbewerben, wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem ersten Preis zum Bau des Stadttheaters Freiburg Neben zahlreichen Wohnbauten war er auch für den Bau des Rathauses in Weikersdorf verantwortlich und für die Badener Sommerarena In seinen Bauten spiegelt sich der Zeitgeschmack des Jugendstils wider.

Littmann, Das neue Stadttheater in Bozen, S. Littmann, Das Münchner Schauspielhaus, München o. Littmann, Das Münchner Künstlertheater, München Wolf, Max Littmann —, München Deutscher Maler und Architekt.

Schüler von Friedrich Gilly. Nach anfänglicher Tätigkeit als Maler und Bühnenbildner wendet er sich der Architektur zu. Sein erstes bedeutendes Bauwerk ist die Neue Wache in Berlin —17 , es folgen das Schauspielhaus —21 und das Alte Museum , die alle rigoros klassizistisch sind.

Schinkels Bauwerke wurden zum Vorbild mehrerer Generationen von Architekten. Schicksalhaft war die Begegnung mit König Ludwig I. Wolf, Max Littmann —, op.

Max Littmann SchlossChemnitz 3. April — 8. Juni einer seiner Lehrer war, übersiedelte Littmann im Jahr nach München, um sich mit seiner Arbeit Studienreisen nach Italien und Paris finanzieren zu können.

Littmanns Bauten orientieren sich an den Werken von Karl Friedrich Schinkel, werden aber auch von Friedrich Thiersch und Gabriel von Seidl beeinflusst, die er gleich nach seiner Ankunft in München kennen gelernt hatte.

Stadttheater, Hildesheim, — Abb. Königliches Schauspielhaus, Dresden, 3. Preis, Königliches Opernhaus, Berlin, 1. Preis, Stadttheater, Krefeld, Odeon, Athen, Zu Beginn des Jahrhunderts hatte sich die Diskussion über den Bau eines neuen Theaters über mehrere Jahre hingezogen, ohne zu einer endgültigen, allen genehmen Lösung gefunden zu haben.

Der Sonderausschuss, der eigens eingesetzt worden war und dem Stadtrat entsprechende Vorschläge einreichen sollte, hatte etliche Punkte nicht geklärt, vor allem die Frage des Standorts: Die Vermessungen der beiden Areale hingen lange im Sitzungssaal des Stadtmagistrats und wurden heftig diskutiert und unter technischem Gesichtspunkt erörtert.

März sprach sich der Stadtrat unerwartet — wiewohl mit einer knappen Mehrheit 13 Stimmen für und 10 Stimmen gegen den Vorschlag — zugunsten des Theaterneubaus im Bahnhofspark aus.

Nach der Sicherung der Finanzierungen konnte im darauf folgenden Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden. In der Sitzung vom März fasste Bürgermeister Perathoner die Werturteile und die einleitenden Schritte hinsichtlich des Theaterbaus zusammen, wobei er auch die eminent wichtige beratende Rolle des Stadtbaumeisters Wilhelm Kürschner hervorhob, der gerade angesichts seiner beim Bau des Meraner Theaters gesammelten Erfahrungen nach Bozen berufen worden war.

Januar zur konstituierenden Sitzung zusammen und hielt die erste Beratung über die Frage des zu wählenden Baugrundes ab.

Es kamen hiebei vier Plätze in Vorschlag: Erstens der Museumsplatz, zweitens das Dureggergut, drittens die Ex-Dominikanerkirche, viertens der südliche Bahnhofpark.

Herr Stadtarchitekt Kürschner wurde ersucht, die Frage der Eignung der einzelnen Plätze vom Standpunkte des Raumerfordernisses auszustudieren.

In der Sitzung des Sonderausschusses vom 1. Februar gab Herr Stadtarchitekt Kürschner das Ergebnis dieser vorläufigen Studien bekannt und zwar in folgender Weise: Die Ex-Dominikanerkirche hat nur eine Breite von 21 Meter, während für ein Theater eine Breite von 32 Meter unentbehrlich ist, wenn man nicht unnatürliche und zweckwidrige Verhältnisse zwischen Länge und Breite des Zuschauerraumes schaffen will.

Auch dürfte das Anbauen der Längsseite des Theaters an ein anderes Gebäude von der Behörde kaum gestattet werden.

Doch erregt die Nähe des öffentlichen Krankenhauses Bedenken. Der südliche Bahnhofpark ist nicht ungünstig gelegen und enthält genügend Raum für das Theater; jedoch würde nahezu der vierte Teil der ganzen Anlage vom Gebäude beansprucht werden.

Das Pfeifen der Lokomotiven dürfte nicht störend wirken, da die Mauern den Schallwellen gegenüber isolierend wirken.

Februar wurde über das Bauprogramm beraten und beschlossen, es solle ein Zuschauerraum für Personen vorgesehen und diese teilweise in 15 bis 20 Logen untergebracht werden.

Professor Littmann kam am Dezember nach Bozen, besichtigte alle von Anfang an in Betracht kommenden Bauplätze und gab am Dezember in diesem Saale vor dem fast vollzählig versammelten Gemeinderate sein Gutachten ab.

Hier verliest der Bürgermeister den Inhalt dieses Vortrages. An diesen Vortrag knüpfte sich eine Debatte, in welcher sich die beiden Meinungen Bahnhofpark und Sportplatz gegenüberstanden.

Eine vollständige Klärung, eine Einigung auf einen bestimmten Platz vermochte auch das Gutachten des Herrn Professor Littmann nicht herbeizuführen.

Das Jahre wurde das Jahr der Eingemeindung von Zwölfmalgreien, die am Die Zwischenzeit bis zum heutigen Tage war jedoch für die Theaterbaufrage nicht verloren, denn wir suchten emsig dem Theaterbaufonde neue Zuflüsse zu verschaffen.

Wenn auch der Landtag infolge der Obstruktion der Italiener den diesfälligen Gesetzentwurf nicht erledigen konnte, so besteht, da die k.

Allein diesmal war auch im Ausschusse nicht mehr jene Einmütigkeit der Stimmung für den Bahnhofpark, Stelle über die Silhouette des Theaterbaues an beiden Stellen ein Bild zu verschaffen und ersuchte deshalb den Herrn Stadtarchitekten, an beiden Baustellen Schablonen aufzustellen, welche die Umrisse eines Theaters zeigen.

Der geehrte Gemeinderat hat also Gelegenheit gehabt, an Ort und Stelle die Berechtigung der für und wider angeführten Gründe zu prüfen und sich insbesonders über die gegen beide Plätze geltend gemachten ästhetischen Bedenken ein Urteil zu bilden, insbesonders zu beurteilen, ob die bisher von allen Architekten, die um ihre Meinung befragt wurden Littmann, Prof.

Die endgiltige Wahl des Baugrundes ist die Voraussetzung für die weiteren Vorbereitungsarbeiten. Sofort nach Bestimmung des Baugrundes sollte daran gegangen werden, Projektsskizzen einzuholen, für welche ein Bauprogramm nur in allgemeinen Umrissen vorgeschrieben werden soll, innerhalb welcher der Architekt auf Grund seiner Erfahrungen nach seinem Ermessen die Feststellung der Raumdispositionen und der einzelnen Details versuchen soll.

Nach Einlangen dieser Vorprojekte wird dann der Gemeinderat ein genau umschriebenes Bauprogramm festzusetzen haben, nach welchem die Einrichtungspläne auszuarbeiten sein werden.

Die Finanzierungslage Nach menschlichem Ermessen würde dann im Laufe des Jahres mit dem Baue begonnen werden können, wenn der Gemeinderat sich bis dahin auch über die Finanzierungsfrage geeignet haben sollte.

Drum mag es am Platze sein, auch dieser Frage schon jetzt einige Sätze zu widmen. Ein Theater samt Einrichtung ist, wenn von einer luxuriösen Ausstattung abgesehen wird, um Das im Jahre eröffnete Stadttheater in Klagenfurt wurde um einen billigeren Preis hergestellt.

Jänner durch Zinsenzuschreibung für das laufende Jahr erhöhen wird um Zusammen. Hiedurch wäre die Summe von Die Aussicht auf Spenden der Sparkasse im Falle der Wiederkehr günstiger Rechnungsabschlüsse ist hiebei nicht berücksichtigt worden.

Da ist nun der Punkt, bei welchem die neue Fremdenverkehrsorganisation einzuspringen haben wird, die ja zum Teile gerade wegen der Notwendigkeit eines Theaters in Bozen aufgebaut werden wird.

Seitens dieser Organisation wird ein jährlicher Beitrag von Es soll jedoch durch obige Darlegung keineswegs der Schein erweckt werden, als ob der laufende Haushalt der Gemeinde durch das Theater keine wie immer geartete Belastung erfahren würde.

Allem in allem vielleicht Kronen im Jahre. Von der idealen Seite der Sache abgesehen, wird das den Bewohnern Bozens zugemutete jährliche Opfer auch materiell nicht umsonst gebracht sein.

Wie viele Fremde wählen Bozen trotz aller Sympathie für die Stadt und Umgebung zum dauernden Aufenthalte lediglich aus dem Grunde nicht, weil für Zerstreuung so wenig Sorge getragen wird?

Die Schönheit der Natur allein vermag nur wenige Leute zu längerem Aufenthalte zu zwingen: Ich spreche es aus meiner vollsten Ueberzeugung aus: Ein Theater in Bozen ist eine Notwendigkeit, Bedürfnis für die heimische Bevölkerung, ein Bedürfnis des Fremdenverkehrs, ein Bedürfnis, dessen Befriedigung nicht mehr länger aufgeschoben werden darf.

Tragen wir dieser Notwendigkeit Rechnung durch Beschlüsse, welche die baldige Inangriffnahme des Baues sichern. Unsere Mitbürger und die Nachwelt werden Richter über uns sein.

Das neue Stadttheater in Bozen Seitdem sich Bozen aus der alten internationalen Handelsstadt zu dem modernen Fremdenverkehrsplatz umgewandelt hatte, trat immer dringender das Verlangen nach einem eigenen Theater auf.

Zwar bestand schon seit Anfang des Es fasste etwas über Personen, darunter Sitzplätze und mindestens ebenso viele Stehplätze im Saale, ferner etwa Plätze verteilt auf 25 Logen, die in zwei Reihen übereinander lagen und mindestens Stehplätze auf der Galerie.

Notausgänge bestanden bis zum Ringtheaterbrande nicht. Erst nach diesem wurden an der Aussenseite des Hauses laufende Treppen gebaut, die Galerie- und Logenbesucher im Falle eines Brandes in einen schmalen Hofraum bringen konnten.

Seit jener Zeit fanden zwar zeitweilig Theatervorstellungen in dem städtischen — Bürgersaal genannten — Konzertsaal statt, aber das Verlangen nach einem neuen Theatergebäude wurde schliesslich so stark, dass der Gemeinderat Bozen Ende in Beratungen über den Bauplatz für ein neu zu errichtendes Stadttheater eintrat.

Doch erst im Frühjahr wurde ein Wiener Architekt und der Unterzeichnete vom Magistrat Bozen zur Vorlage von Entwurfsskizzen für ein Theater eingeladen, das in den Anlagen südlich der vom Bahnhof nach dem Walterplatz führenden Parkstrasse — jetzt Kaiser Wilhelmstrasse — seine Aufstellung finden und das bei einem Fassungsraum für Besucher ebenso-wohl für das Schauspiel wie für die kleine Oper und das Singspiel geeignet sein sollte.

Im Verfolg dieser Arbeiten wurde der Unterzeichnete mit Vertrag vom Der Bauplatz bot für die Anlage des Theaters nicht nur keinerlei Schwierigkeiten, da der alte Baumbestand durchaus geschont werden konnte, sondern gewährte mit seinen schönen wohlgepflegten Anlagen, dem freien Blick auf die ringsum lagernden Bergketten, und durch die völlige freie Lage, die eine ungezwungene Anordnung der Ausgänge ermöglichte, eine geradezu ideale Aufstellung des Hauses.

Bei der Lösung des Projektes ging der Verfasser von der Absicht aus, durch eine sehr einfache Raumdisposition nicht nur die Baukosten zu reduzieren, sondern auch den ganzen Verkehr in günstigster [per Hand korriegiert, gütig] Weise zu beeinflussen.

Das Haus ist von der Strasse um ca. Durch 5 Türen mit Windfangverschluss betritt man die ca. Die Zugänge zum I. Rang sind in leicht übersichtlicher Weise in den Schmalwänden der Kassenhalle untergebracht.

Von hier aus erfolgt auch der Zutritt zu den Kleiderablagen der Saalbesucher. Sie sind reichlich bemessen gegenüber den polizeilichen Bestimmungen, nach welchen auf 1 m Tischlänge bis zu 25 Personen treffen dürfen, während in unserem Falle bei 1 m Kleiderablagetisch nur 15 Personen antreten, ein günstiges Verhältnis, wie es nur selten erreicht werden kann, und das auch im II.

Die Unterstreichungen des Orginaltextes, die handschriftlichen Anmerkungen und die Orthografie sind beibehalten worden. Der ganze Saal entleert sich nach den Seiten mit je 5 Türen.

Auf einer 2 m breiten Treppe gelangt man zum I. Die vor der Bühne angeordneten seitlichen Lauben des I. Ranges haben direkt beleuchtete Salons erhalten, alle übrigen Lauben dagegen Vorräume, die als Kleiderablagen dienen.

Rang sind nur Sperrsitze angeordnet und auf jeder Seite ein kleiner Erfrischungsraum. Im Ganzen fasst das Haus Plätze, die sich in folgender Weise verteilen: Rang Sitze - II.

Rang Sitze - zus. Ranges besondere Kleiderablagen entbehrlich machten, können hier die Umgänge als Erfrischungsräume benützt werden, die mit dem qm grossen Hauptfoyer mit seiner Loggia und einer breiten vorgelagerten Terrasse in direkter Verbindung stehend, in einer für die Grösse des Theaters recht weitgehenden Weise für die gesellschaftlichen Bedürfnisse des Hauses sorgen.

Die für den Arzt und die behördliche Inspektion geforderten Räume befinden sich zweckentsprechend bei den Ausgängen der I. Das Bühnenhaus gruppiert sich in symmetrischer Weise um die von Kellersohle bis Rollenboden 20 m hohe Bühne, die bei 17 m Breite eine Tiefe von 11,15 m hat.

Sie wird durch eine Hinterbühne von 13 m Breite bei 6,5 m Tiefe erweitert, die nicht nur die Aufstellung von Hintergründen gestattet, sondern auch entsprechende Abstellflächen zur Verfügung hält.

In ihrer Unterkellerung werden die gerollten Hintergründe in 2 Speichern aufbewahrt. Hinter der Hinterbühne liegt noch ein unterkellerter Lagerraum für Setzstücke von 52 qm Grundfläche.

Die Bühne öffnet sich mit 10,06 m Breite und 6,27 m Höhe nach dem Zuschauerraum, und hinter dieser Proszeniumsöffnung und den Bühnenvorhängen ein eiserner, ein Portal- und ein Zwischenaufzugs-Vorhang ist ein seitlich und nach oben verschiebbarer Mantel aufgestellt, der — in Holz auf eisernem Gerippe aufmontiert — das Bühnenbild in jeder gewünschten Form bis zu einer grössten Breite von 8.

Vor dem Proszenium liegt ein offenes Orchester von 65 qm Grundfläche. Zu beiden Seiten der Bühne befinden sich in Bühnenhöhe und I.

Obergeschoss die Umkleidezimmer für die Künstler. Die Kanzlei für die Bühnenleitung ist im I. Obergeschoss der Herrenabteilung untergebracht.

Obergeschoss enthält die sehr umfangreichen Räume für die Bühnenkleider, Bühnengeräte und den mittelst Aufzug mit der Bühne verbundenen Möbelspeicher.

Bei der Gestaltung des Aeusseren war der Unterzeichnete bemüht, nicht eines jener Allerweltstheater zu schaffen, wie sie in jeder anderen Stadt stehen können, sondern ein Haus, in dem sich die reizvolle Formensprache Südtiroler Architektur wiederspiegelt.

Die durch den Grundriss schon gegebene, einfache Entwicklung wurde auch im Aufbau fortgesetzt: Der Mittelbau und die rechts und links anschliessenden Stiegenhäuser sind mit einem weit ausladenden für Südtirol so charakteristischen Hohlkehlengesims gekrönt, das im erhöhten Mittelbau durch eine farbige Bemalung von Kunstmaler Ecke-München einen besonderen Schmuck erhielt.

Wenn so das Haus mit Recht im Aeusseren auf die reizvolle Formensprache nicht verzichtete, die sich in Südtirol aus dem Zusammenfluss nordischer Baugedanken mit der heiteren Formenwelt des Südens ergibt, so war es nur natürlich, dass diese Tendenz auch für die Arbeiten des Inneren Schmuckes massgebend war.

Bei den vorhandenen Mitteln musste selbstverständlich dabei sehr sparsam verfahren werden, und der Verfasser hat es für richtig gehalten, denselben in der Hauptsache auf den Hauptraum der ganzen Anlage, den Zuschauerraum, zu konzentrieren.

Beim Kassaflur, in dem immerhin noch sich die Aussenarchitektur wiederspiegeln soll, ist zunächst das praktische Moment berücksichtigt, indem derselbe einen Marmorboden erhielt, seine Wandflächen zeigen schwarz abgesetzte Felderteilungen auf grauem Grund.

Die in poliertem roten Trientiner Marmor aufgeführten I. Rangtreppen, sowie die Umgänge erhielten mit weissen Linien geteilte grüne Wandflächen, die zum Foyersaal überleiten, der von einer mit Stichkappen durchsetzten Volutendecke überspannt wird und dessen grüne Wandflächen durch Blumenstücke von Rudolf Stolz — Bozen und Spiegel in reich geschnitzten, vergoldeten Rahmen, sowie durch 2 Christallüster einen besonderen Schmuck bekam.

Der Zuschauerraum musste — wenn er seine Aufgabe erfüllen sollte — eine Ausgestaltung erhalten, die weit ab von den allerorts entstandenen Typen lag: In dem mit einer horizontalen Decke mit einfach kassettiertem Fries überspannten Raum wurden aus akustischen Gründen — wie das der Unterzeichnete schon bei einer ganzen Reihe von Ausführungen getan — die Saalwände bis unter den I.

Rang in Holz vertäfelt, die Rangbrüstungen und alle Laubeneinbauten in Holz ausgeführt. Die farbige Pracht südlicher Landschaft scheint hier in dem Raum mit seinen Laubgewinden, bunten Vögeln und Grotesken hereinzuleuchten.

Die in Lindenholz geschnitzten Laubenumrahmungen sind vergoldet und die über dem II. Rang sichtbare Umfassungswand ist mit Brokat bespannt.

Durch die gelbseidenen Vorhänge der Logen kam ein weiteres wohnliches Moment in den Raum, dessen farbige Wirkung noch durch den gelben Portalvorhang und den violetten Zwischenaktvorhang mit Stickereien von Frau von Brauchitsch — München, eine weitere starke Note erhielt.

Das Gestühl ist nussbaumfarbig gehalten mit grauem Manchesterbezug. Die Hauptbeleuchtung des Raumes erfolgt durch kleine in Lindenholz geschnitzte und vergoldete, dicht unter der Decke hängende Leuchter.

Die technische Ausführung bot, wenn man von der Fundation absieht, die zum Teil auf über 5 m unter Terrain gehen musste, keinerlei Schwierigkeiten.

Das Fundamentmauerwerk wurde in Beton, das aufgehende Mauerwerk der Umfassungs- und Treppenhausmauern in Bruchstein, die Mauern des Zuschauer- und Bühnenraumes in Ziegeln, die Zwischendecken massiv zwischen Trägern ausgeführt.

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Author: Tygogul

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